Karl-Heinz Fricke

Das Liebeskleid

Gerade neunzehn Jahre alt
und von lieblicher Gestalt,
kam Liesel froh und munter
nackt die Treppe runter.
Unbekümmert, ohne Scham,
wenn auch nicht sehr tugendsam.
 
Ganz entgegen guter Sitten,
herrlich schwankten ihre T.....
Am hellen Tage es geschah
und als das die Mutter sah,
war ihr dies nicht einerlei,
da das unanständig sei.
 
Liesel sprach, es ist soweit,
hab' anprobiert mein Liebeskleid.
Es passt mir wunderbar,
ich fühle der Natur mich nah.
Auch mein Freund, der liebt es sehr,
es ist nicht lästig beim Verkehr.
 
Die Mutter dachte sich im Stillen,
der Vater ist so voller Grillen,
denn er ist schon längere Zeit
gar nicht mehr des nachts bereit
seine Pflichten zu erfüllen,
so zeige ich ihm meine Hüllen.
 
Als ihr Mann nach Hause kam,
sie nackt ihn in die Arme nahm.
Und sie sprach, nach langer Zeit
zog ich an mein Liebeskleid.
Er konnt nicht seine Stimme zügeln
und sprach, das must du erstmal bügeln.
 
         Karl-Heinz Fricke  27.12.2006
 
 
 
Anmerkung: Ich möchte darauf hinweisen, dass morgen kein Gedicht, sondern die Kurzgeschichte:
Wenns dem Esel zu wohl wird geht es aufs Eis, erscheint. Eine wahre Begebenheit, die sich kürzlich in Kanada zugetragen hat. Was mein heutiges Gedicht anbetrifft, habe ich mich breitschlagen lassen, mal wieder etwas Heiteres zu veröffentlichen.

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