Brigitte Holzinger

Das neue Jahr

2007 hat nun begonnen, das alte Jahr ist verronnen.

Nun ist es wieder so weit, für gute Vorsätze bin ich bereit.

Die letzten Wochen lernte ich viel, es umzusetzen ist nun mein Ziel.


Nur noch in der ICH Form soll ich sprechen,
ich will, ich habe, ich finde und dergleichen.
Von sich nicht abweichen.


Alles immer von zwei Seiten betrachten,
nicht so schnell jemanden verachten.


Auf mein Recht soll ich bestehen,
nicht immer allem aus dem Wege gehen.

Die schlechten Gedanken durch Gute ersetzen,
mich nicht mit den Problemen der Anderen herumwälzen.

Dass jeder hat auf seine Gefühle ein Recht,
mit allen in Frieden zu leben wäre nicht schlecht.

Mir nicht die Latten zu hoch stecken,
Schritt für Schritt die Welt neu entdecken.

Hilfe von Anderen annehmen,
diese nicht ablehnen.

Sich über jeden Strahl der Sonne erfreuen,
nicht jeden kleinen Fehler bereuen.

Das habe ich mir zum Ziel gesetzt,
2007 zu erleben unverletzt.

Einmal mehr aufzustehen habe ich geschafft,
Angst davor habe ich, wenn ich wieder werde schwach.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 31.12.2006. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Ein geborener Nobody hat, sofern er überhaupt jemals etwas besitzt, höchstens ein Drittel von dem, was die Norm ihr Eigen nennt. Denn er hat nun mal keine Lobby und somit auch keinerlei Protektion. Steht dabei immer in vorderster Linie des täglichen Überlebenskampfes, sich dabei selbst im Wege und muss gegen tausende Dinge ankämpfen, von deren Existenz die Masse erst einmal gar nichts weiß. Für Charly stehen die Sterne bereits schlecht, als er 1950 in Düsseldorf als Sohn staatenloser Eltern geboren, die ersten Lebensjahre in einem alten Backsteingebäude heran wächst, das hinter vorgehaltener Hand der blutige Knochen genannt wird. Als staaten- und heimatlos gestrauchelter Seemann, Chaot, Loddel und Taxifahrer, begegnet er im Alter von 53 Jahren seiner Muse, in die er sich unsterblich verliebt, sie jedoch kurze Zeit später wieder verliert. Philosophierend taumelt er weiter durch den Keller des Lebens. Seine teilweise selbst erlebte Geschichte erzählt der Autor in der Gossensprache, die er gelernt hat und reflektiert damit das Leben im gesellschaftlichen Randzonenbereich. ..für viele unserer so unglaublich normalen, überschlauen Zeitgenossen, auf eine manchmal etwas vulgär formulierte Art zu schmutzig. Aber die Wahrheit ist nun einmal schmutzig.

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