hört ihr diese postapokalyptisch-sublime stille
die nach dem sturm einsetzt
beinahe weniger beeindruckend
als eine 3-d black-box-dia-show
direkt hinter einem idyllischen zweifamilienhaus
hier dampfen die krater eines atomkraftwerks
und orkane richten zerstörung
von unvergleichlicher eleganz an
durch ästhetische schönheit
vereinehmende bilder
schön, nicht wahr?
nur um danach dem wehrlosen betrachter
der langsam entziffert
was sie eigentlich bebildern
zu traumatisieren
ja hier gleicht das stimmungsvolle abendlicht
hier geht es um das ästhetische potenzial
einer natur
die dem menschen
unheimlich geworden ist, verloren
dort findet, die selbstvergessene
halsabschnürende poesie
der totalzerstörung statt
man legt mit lebensgroßen
minutiös rekonstruierten modellen
einen symbolvogel für
die menschennausrottung schlechthin
wenig konventionelle betroffenheit an den tag