Dieter Kamensek

Geschichten

So viele Märchen, Balladen, Oden und Gedichte
viele Erzählungen und manch eine Geschichte
erzählen in traurigen Worten, zu jeder Zeit,
vom Verlassen, vom Abschied und Einsamkeit.
 
Sie erzählen von Verletzungen, von Leid, vom Schmerz,
sie erzählen von Wunden an Körper, Seele und Herz,
sie erzählen von den vielen Narben, erhalten im Leben,
sie berichten von vielen Irrungen und falschen Streben.
 
Sie erzählen in blumenreichen, oder auch einfachen Worten,
von den Enttäuschungen und Verwundungen an vielen Orten,
sie erzählen meist von dem Spiel des Lebens, dem eigenen Platz,
mal hält man die Taube, mal in der Hand den Spatz.
 
Selber ist man immer auf Harmonie, auf Frieden bedacht,
alles Dumme und böse hat der Nachbar, wer anderer, nur gemacht.
Selber ist man nur auf Glück, Zärtlichkeit und Liebe eingestellt,
jemand anderer, der für andere, den falschen Weg hat gewählt!
 
Es mag stimmen, es ist richtig, es wird auch oft so sein,
am Bösen ist nicht nur schuld Einer ganz und gar allein!
Nicht ein Einzelner kann alles und immer bewirken,
es gibt viele Bäume, nicht nur Buchen oder gar Birken.
 
Doch nicht das Vergangene betrauern, es zu beklagen,
nicht das gestrige, schlechte, mit sich überallhin zu tragen.
Nicht die Zeit und das Leben so billig vergeuden, verschenken,
fangen wir an in Wahrheit und Liebe im Jetzt zu denken.
 
Das Vergangene, egal wie gut oder schlecht es war,
es ist ein Teil von uns, macht unsere Blicke und Worte klar;
Es soll uns immer unterstützen, helfen und führen,
das wir die Schönheit und Liebe in unseren Leben spüren.
 
Die ewig nur im Gestern stehen und verweilen,
können nicht wirklich zum Lichte des Lebens eilen,
sie sind umfangen von vergangenen, entschwundenen Tagen,
sie sind es die einfach Nein zum Leben, zum Hiersein sagen!
 
Darum können auch viele nicht wirklich ein Partner sein,
sich selbst sehen sie bedeutend, die anderen nur klein!
Sie leben nicht zusammen, in einer Zeit, am selben Ort,
in ihren Gedanken sind sie woanders, weit fort!
 
Sie haben nicht den Wert der Zeit erkannt, begriffen,
gleich dem Wert eines Steines der roh, nicht geschliffen,
sie werden immer nur im gestern stehen und verweilen,
denen widme ich diese einfachen Zeilen!
 

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