Manfred H. Freude

Frühlingswind

FRÜHLINGSWIND

es fallen die steifen winde

aus nordost in die flachen ebenen

des westens und hauchen die reste

des alten schnees von den weiden

die harten pferde und kühe sind draußen

fressen das kurze gras vom acker

und warten an den zäunen auf sonne

die sich nur spärlich zeigt zum wärmen

der eisvogel am bach schaut tief ins wasser

die fische schlafen noch den winterschlaf

und an den weiden brechen die ersten knospen

aus dem holz das bald ergrünt fast unbemerkt

die sonne schickt den ersten strahl

tief in den stamm und ast

und scheint so wie es ihr gefällt

weit über gras und feld

die wolken wollen schon verschwinden

ziehen sich aufbäumend fort zum horizont

die ersten vögel grüßen schon das neue grün

duftende blumen zeigen sich in weiter front

krokus und narzisse präsentieren schon ihre köpfe

aus dem noch dichten boden am bach

die luft ist zart und rein und weht

hinauf zu den höhen durch das tal

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.03.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Buch von Manfred H. Freude:

cover

FREUDE - Das dichterische Werk 2002 - 2006. Freude beim Lesen von Manfred H. Freude



Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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