Ursula Fuchs

Nolli und Nana

Ich war ein Jahr alt, als er zu uns kam,
noch ganz jung und gar nicht zahm.
Aus der Zeitung haben wir ihn gekauft,
und ihn dann sofort Nolli getauft.
 
Wir wussten nichts ueber die ersten 12 Wochen des Lebens,
nach Informationen suchten wir vergebens.
"Ein reiner Collie", sagten sie,
doch Papiere sahen wir nie.
 
So lebte er in meinem Haus,
wollte nicht so gerne raus.
Oft ging es ihm ein wenig schlecht,
ja das war ein grosses Pech.
 
Doch trotz allem war er unser groesster schatz,
der liebe, grosse, suesse Spatz.
Nach 13 Jahren schoenem leben
musste er dann von uns gehen.
 
Gelitten wie da, hab ich noch nie,
ich mochte doch das grosse Vieh.
 
3 Monate spaeter hielten wirs nicht mehr aus,
"Es muss wieder ein Hund ins Haus!"
 
Wir schauten uns die verschiedensten Rassen an,
fuer den Collie entschieden wir uns wieder dann.
Doch diesmal soll es ein Weibchen sein,
etwas zierlich und auch klein.
 
Dann sahen wir Nana zum ersten mal,
sie brach sogar Vaters Herz aus Stahl.
Sie war so suess, so voller leben,
bereit uns ihre liebe zu geben.
 
Wir nahmen sie mit und lehrten ihr viel,
das lernen war fuer sie wie ein spiel.
Nun ist sie bei uns und wird beschuetzt,
von Nolli, der nun in den Sternen sitzt.
 
 
 

Als wir unsere neue Huendin gekauft haben, hat jemand gesagt:"Nolli hat sie fuer euch ausgesucht" Ist doch irgendwie ein schoener Gedanke.Ursula Fuchs, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.03.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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