Gabriela Abendroth

Gedanken der Seele

Das lieben,lernte ich von der Göttlichen Quelle
war nie ein fauler Geselle,
da es für mich normal war,so zu lieben
bin ich dabei oft auf der Strecke geblieben.

Von einem Urprinzip geführt,
habe ich nur mit dem Herzen gespürt.
Von Anbeginn meines Lebens an,
hat meine Art zu Lieben,geängstigt Frau wie Mann.

Dabei ist eine lebendige Seele so weit -
Immer zu geben bereit,
Weil sie so glaubt an göttliche Bindung -
es kostet sie keine Überwindung -zu geben,
was ihr wird immer zuteil
doch meist durchbohrt das Herz ein Pfeil
bestehend aus Ängsten derer die nicht glauben
die liessen sich die Seele rauben.

Doch wenn man wie ich,diese Masken nicht sieht -
und nur die Sprache der Seele versteht,
ist man so wenig gefeit
öffnet Tür und Tor -
rennt in verletzendes Chaos nur.

Für mich sind Liebe und Urvertrauen
auf einer Linie zu beschauen,
fragen nicht nach vielleicht und warum -
sondern leben im göttlichen Plan,
der empfunden wird -als wäre ich im Wahn.

Die Meisten haben sich so weitentfernt,
haben die Sprache der Liebe verlernt
bewegen sich lieber auf brüchigem Eis
weil zu Lieben und Leben ist ihnen zu heiss.

Wo sind sie geblieben,die schauen von Innen -
und den Tag mit Freude beginnen
begegnem dem Neuen mit "Hallo"
die machen nicht die Augen zu,
verleugnen nicht ihre Lebendigkeit
aus Angst vor scheinbarer Einsamkeit.

Manchmal frag' ich warum?trag' ich es in mir
öffne Allen diese Tür
um immer wieder zu erfahren,
dass sie sich wollen davor bewahren,
vor Wahrheit,die offensichtlich ist
greifen sie immer wieder zur List,
zu machen was ja alle tun -
sich auf der Lüge auszuruh'n.

Ich wäre anmassend,wolltet ihr meinen -
nein,dann würd' ich nicht soviel weinen.
Möchte meine Seele hegen und pflegen,
sie nicht dem Massenprogramm übergeben.

Und weil dass so ist,fühl' ich mich allein,
trinke dann oft ein Glas Wein
verbinde mich immer mehr mit Pflanzen und Tieren,
um die von Menschen gelebten Lügen -
nicht mehr so sehr zu spüren.

Oft wollte ich mich der Verantwortung entziehen,
dann wurden mir wieder diese Flügel verliehen -
zu tragen nach draussen,
dass Licht und die Liebe -gegen Lüge und Leid,
wann endlich ist der Mensch bereit -
zu erkennen und sich nicht noch mehr zu verennen,
im Chaos der Massenangst und Feigheit,
wann nimmt er an sein himmlisches Geleit.

Was muss noch geschehen -wie laut muss man
klopfen,
damit sie begreifen,dass Liebe nie vergeht,
auch wenn man ihr ständig den Rücken zudreht.

Besiegt schien sie oft,doch nie überwunden,
sie dreht seit Äonen der Zeit ihre Runden,
hinterliess oft tiefe Wunden und heilte sich selbst.

Man musste durch sie "leiden",konnte sich an ihr "weiden",
sie hat Heiterkeit geschafft
und Bäche aus Tränen erbracht.
So verloren sie oft erscheint,
sie noch immer uns vereint,mit Heute und der
Unendlichkeit.

Dafür wird sie getreten,verpönt und belogen,
um ihr Lebendrecht betrogen
reicht uns immer wieder die Hand,
hat nie ihr Wesen verkannt.
Geht mutig weiter,liegt so oft am Boden
und wird überseh'n -dabei kann sie Alles versteh'n.

Wehrt sich gegen Spott und Hohn,
die machen ihr streitig den Thron -
der ihr gebürt seit Anbeginn der Zeit.
Sie ist so weit und so allein -kennt doch gar nicht
Mein und Dein,möchte verbinden,
schützen und hegen -allen Unbill an die
Seite legen,begradigen -reinigen -ineinanderfliessen,
des Lebens Wahrheit -lehren zu geniessen.

Alles immer mit Allen teilen,
jedes kleinste Lebewesen heilen -
bei Allen für immer verweilen.

Warum lässt man es zu -gönnt ihr niemals Ruh'
hetzt sie nach Gutdünken hin und her -
glaubt die Batterie wäre niemals leer.
Ohne Reue und Verstehen
kann man sich täglich an ihr vergehen.
Benutzt sie für Eigene niedere Zwecke -
dann überlässt man sie einer Dornenhecke.

Und wieder rappelt sie sich auf -
weil die Quelle sagt ihr gib nicht auf -
es kommen Zeiten,da wirst du bestehen,
Hand in hand wird man mit dir gehen.
Alle die dich heute noch überseh'n
werden für wahr an deiner Seite steh'n.

Nähren den Himmel und die Erde
und alles was dazugehört,
weil sie kein Programm mehr stört.
Dann glauben sie an Unsterblichkeit,
sind mit ihren Seelen bereit,zu erfassen,
was wirklich zählt,denn das ist was die Welt erhält.

Heute -Früher -vor ewiger Zeit
im Plan fest verankert,unverrückbar und klar,
weil es immer schon so war.
Unglauben -Lug und Trug
die Menschheit hat genug,
steht auf macht sich gerade,es steht einer
beim Nächsten
sie brauchen nicht mehr um Anerkennung lechzen.

Sind sich Selbst genug,
weil Alles durch Liebe verbunden
kommen durch alle Zeiten und Runden.
Endlich können sie heilen, die Wunden.

So lange Zeit getrennt zu sein,
kann ja nur die Herzen entzwei'n.
Ich bin du und du bist ich
heute noch verwunderlich -
doch in gar nicht ferner Zeit,
der einzige Weg der bleibt.

Dass nenn ich zuhause -da komme ich an
kein kämpfen mehr zwischen Frau und Mann.
Durch das Verständniss der Liebe,werden wir eins
waren mal zwei,erst dann sind wir frei.

Kennst du die Ungeduld,die vielen Tränen
glaubst du kannst dich nicht noch länger zähmen?
So lange schon scheint es fünf vor zwölf
du schreist und bettelst "Jesus"helf,
führe mich weiter auf der Strasse,
die so unendlich erscheint,
weil die Erde nur noch weint.

Du kniest vor deinem Schöpfer nieder,
bittest um Erlösung -weil du fühlst,
es geht nichts mehr,alle Herzen sind so leer,
trostlos und völlig verirrt,dass du oft denkst,
wie das wohl noch wird.
Aufeinmal flackern die Kerzen,das Herz wird
dir warm -
der Himmel nimmt dich in den Arm,
versteht Alleine wie es dir geht
und schon ist der Kummer von vorhin verweht.

Du spürst genau,da ist so viel
was ich jedem sagen muss und soll,
doch Alle haben den Kopf so voll.
Auf die Eine oder Andere Weise
und schon wieder weinst du leise,
gehst weiter auf dem steilen Pfad,
weil jeder Andere scheint dir nicht gra'd.

Krümmst dich vor Schmerzen,
lachst in die Sonne -warum könnt ihr nicht sehen diese Wonne,
der Wahrheit,der Wärme,des Lichtes und der Liebe,
hört doch zu,achtet nicht nur auf die niederen Triebe.

Geliebte Menschen,Wald und Flur,
es sind doch zwei Schritte nur,
sagt nein zu warum und vielleicht,
dann ist schon der Punkt erreicht -
wo sich öffnet der Himmel für Alle,
so entrinnt man dieser Falle,die wir uns selber
gestellt -weil wir glaubten,nicht Gott
sondern wir sind der Held.

Doch wer erschuf uns und die Welt,
war es die Liebe oder der Neid -
was machte uns zur Vermehrung bereit,
kann man käuflich erwerben,was wir werden erben?
kann man kaufen,nicht mehr zu sterben,
beim Poker vielleicht eine Krankheit besiegen,
im Ferrari zu den Sternen fliegen,
mit "Gottschalk und "Jauch'S "Wetten das ".....
ist das wirklich unser eigener Spass?

Fühl ich mich besser,mit Leder und Lack
oder Fuchspelz am Arm,
macht das Alles mir dass Herz ganz warm,
oder doch nur ein Intermezzo im laufenden
Programm,
weil ich mit mir nichts anfangen kann.

Abende in Disco's und Kneipen,
immer suchend -wie erschlag ich die Zeit,
ob das wirklich befreit?

Geboren sind wir um Liebe zu leben
und nicht um dem Mammon unsere Seele
zu geben.
Oft,wenn man lebt an der Grenze des Leidens,
fällt er uns nicht schwer -der Weg des scheidens.
Plötzlich weisst du ganz genau,
wo sich begegnen Weg und Ziel,
immer dann ist -was erschien so wichtig -
völlig Nichtig.

Auf einmal hälst du inne im Massenlauf -
besinnst dich auf dich und dein Leben -
warum habe ich der Wahrheit,nicht mehr Zeit
gegeben,
wieso musste erst so was passieren,
dass mir half zu kapieren.

Vergisst man ihn wieder -diesen Moment,
der es bewirkte wirklich zu sehen -
oder lehrt er weitezugehen
auf der Strasse der wahren Liebe.
Begreifend,was im Leben wirklich zählt -
kann sein,das man's lebt -kann sein,
dass man sich wieder im Programm verwebt.

Vielleicht bekommt man noch eine Chance,
um den Gewohnheiten zu enfliehen -
wenn nicht,dann geht es weiter bergab,
weil man sich nicht genug Mühe gab.

Den Wink des "Schicksals" erkennen,
aufhören Sinnlosem nachzurennen.
Sind wir hier,um aus Angst und Gewohnheit
zu scheitern,
oder um den Blick für unser Dasein zu erweitern.

So einfache Fragen,die sich kaum jemand stellt,
sonst würde dieses Massenprogramm
auf den Kopf gestellt.
Zielgenau würde man mit Liebe zu sich selber
leben
und nicht mehr danach streben,
besser zu sein im materiellen Sinne,
es ginge nicht mehr um Börsengewinne -
mein Haus ist schöner
meinAuto schneller -
alles was sich nicht anpasst,macht nur Fehler.

Jeder ist Einzigartig,wie er ist,
wenn er sich selber nicht vergisst.
Ein klares "Ich bin für die Liebe",
wirft nur so lange Sand ins Getriebe,
bis dass Getriebe kapituliert
und die Liebe die Regie führt.
Im Buche des Lebens -
passieren wird's sowieso
warum noch streuben,
sich dem Neuen versperr'n -
und weiter die Wahrheit verzerr'n!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.03.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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