Norbert Wittke

Abschied von der Mutter

 
Ich kann nicht prosit sagen auf das Neue Jahr.
Das alte Jahr nahm mir die Freude.
Ich weine und mir wird gewahr,
sie war mir Halt und fest Gebäude.
 
Doch ein Orkan stürzte es ein,
und sie ließ uns plötzlich allein.
Nun suche ich sie überall.
Sie war eine feste Mauer und ohne Zerfall.
 
Auf einem Platze liegt sie nun allein,
verschüttet, Einmeterachtzig tief.
Steh ich an ihrem Grab fällt mir wieder ein,
wie sie zu Hause entschlief.
 
Das Leben geht weiter auch im  Neuen Jahr,
und ich frage mich, wo liegt die neue Gefahr.
Werden wir uns wiedersehen in Ewigkeit?
Viele Fragen und sie ist nah und so weit.
 
06.05.2007                          Norbert Wittke
Bald ist Muttertag. Ich habe dieses Gedicht im
Dezember 1984 geschrieben, nach dem meine
Mutter der Sekundentod ereilte. Fast gesund
gestorben: Für alle die auch um ihre Mutter trauern.
Für die anderen deren Mütter noch leben, kümmert
Euch nicht nur am Muttertag um sie.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.05.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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