Christine Wolny

MUTTERS WUNSCH

 
Mutter hatte wenig Wünsche.
Einer traf mein Inneres tief.
Lag ein Zettel mir im Kasten.
Verzweifelt eine Seele rief.

Darauf stand ein kurzer Satz,
der der Wunsch der Mutter war:
„Will doch nur ein wenig reden“,
Ja, sie zählte achtzig Jahr.

Ihre Kinder wenig Zeit.
Wie das so im Leben oft.
Werden später auch erfahren.
Wenn die Seele hofft und hofft.

                                                                                                                  © C.W.

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Vom Kinderlied

„Hänschen klein ging allein“

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„Freude schöner Götterfunken,Tochter aus Elysium“

haben Dichter ihre Gedanken und Gefühle niedergeschrieben und Komponisten die Texte in Töne verwandelt.

Hätten Schiller und Beethoven in ihrem ganzen Leben nur diese zwei Werke erschaffen, die Menschheit hätte sie nie vergessen und immer wieder dankbar dafür verehrt, sind es doch unsterbliche Geschenke aus dem Geiste einer höheren poetischen Welt geboren.

Was ist ein vollkommeneres Kunstwerk, die Rose im Garten oder das Gänseblümchen auf der grünen Frühlingsflur ?

Wer nicht nur mit den irdischen Augen zu sehen versteht, sondern auch mit den geistigen Augen, dem wird die Antwort nicht schwer fallen.

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