Cornelia Wilkens

Lieber Papa

 

Ichhabe Dich nicht lang gekannt,
darum mit Namen Siggi genannt.
mit sechszehn nahm ich all meinen Mut
und machte mich auf die Suche, das war gut.

 

Du freutest Dich hattest Tränen in den Augen,
mein Mädchen, ich kanns nicht glauben!
Zeigtest mir die andere Seite die ich nicht kannte,
endlich bin ich vollständig und ich rannte,

 

zu meiner Mutter die da sehr erbost,
ich wollt ihr nicht schaden, sagte ich zum Trost.
Ich wusste nun sie hat mich belogen
und hatte meine Schlüsse gezogen.

 

Ich sagte ihr was ich nun weiß,
sie weinte viel und ganz leis.
Doch wollt ichmeine Wurzeln wissen,
naja dann wurd ich rausgeschmissen.

 

Mein Vater er war nun für mich da,
doch Platz hatte er leider nur sehr rar.
Aber Kraft hat er mir mehr gegeben,
soviel das es zehrte an seinem Leben.

 

Wir hatten wenig Zeit mit uns,
doch diese haben wir genutzt mit aller Kunst.
Wir fuhren Boot auf der Schlei
und angelten Hering so nebenbei.

 

Ich werde die Zeit nie vergessen,
ich könnte Schreiben wie besessen.
Doch ist das so nicht zwingend nötig,
da ich weiß, was ich denk, du hörst mich.

 

Mein Engel bist Du auf jedem Wege,
ich weiß es weil ich es immer merke.
Hatte nicht die Möglichkeit Dich zu begleiten,
das macht mich traurig und ich muß schreiten,

 

zu Wegen wie nur ich sie gehe,
ich rede mit Dir, als wärst Du in derNähe.
Ganzleise, still und heimlich,
es darf keinerhören das wäre peinlich.

 

Die Menschendenken man is verrückt,
weil man mit Engeln redet, wenn was drückt.
Zu meinem Schutz bist Du jetzt für mich da,
hast mich begleitet als ich ganz unten war.

 

Jetzt ist es Zeit Dir so zu Danken,
wieich nie konnte, dasie im Weg standen.
DieMenschen die verhindert haben,
dass ich Dich kennenlerne, tja sehr schade.

 

Aber damit müssen Sie nun Leben,
Ichbin weg aus ihren Wegen.
Sie gingen immer die Falschen Pfade
und lernten nichts, das ist sehr schade.

 

By Cornelia Wilkens

 

Für meinen Vater. Cornelia Wilkens, Anmerkung zum Gedicht

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