Wolfgang Lörzer

Die Bremer Rentnerband

Eine Erfolgsstory in vier Strophen
und einem Nachsatz
 
Ein Esel, kraftlos und betagt,
von seinem Bauern fortgejagt,
dachte traurig hin und her,
was nun wohl zu machen wär'.
Da beschloss er justament:
"Ich gründe eine Rentnerband!
Das lasse ich mir doch nicht nehmen.
Ich trete auf und zwar in Bremen!"
 
Ein Hund, 'ne Katze und ein Hahn,
die schlossen sich dem Esel an.
Auch sie befanden sich in Not
und suchten Bess'res als den Tod.
Und von dem Esel inspiriert
haben sie dann musiziert.
"Das lassen wir uns doch nicht nehmen.
Wir treten auf und zwar in Bremen!"
 
Bevor in Bremen sie gesungen,
ist ihnen dieser Coup gelungen:
Im Walde stand ein Räuberhaus,
da jagten sie die Räuber raus.
So nahmen sie es für sich ein
und schmausten gut und schliefen fein.
"Das lassen wir uns doch nicht nehmen,
das Räuberhaus ganz nah bei Bremen!"
 
Sie lebten in dem schönen Haus
 zusammen gern, tagein, tagaus.
Sie traten auf mit irrem Sound,
und wer sie hörte, war erstaunt:
"Das gibt's ja nicht!" so meinten viele
und lauschten gerne ihrem Spiele.
Drum ließ man es sich auch nicht nehmen
und schuf ein Denkmal dann in Bremen.
 
 
Nachsatz
 
Ohne Titel, ohne Orden
sind die Vier berühmt geworden,
weil sie Erstaunliches geschafft
mit Lebensmut und Willenskraft.
 

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Wolfgang Lörzer).
Der Beitrag wurde von Wolfgang Lörzer auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 21.05.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Der Autor:

  Wolfgang Lörzer als Lieblingsautor markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Modellversuch Chemnitz von Ronald Willmann



Der Journalist Arne Heller sucht die Herausforderung; eine packende Story, die ihn berühmt machen soll. Nur zu gern lässt er sich von der Sozialarbeiterin Sabrina in die „Wiking-Jugend Süd“, eine Gruppe jugendlicher Neonazis, einschleusen. Er glaubt, den Spagat zwischen journalistischer Recherche und seiner Zuneigung zu der eigenwilligen, Frau im Griff zu haben. Dabei stößt er nicht nur auf junge Leute aus gutbürgerlichem Haus, die ihn provozieren, in Sicherheit wiegen und zugleich misstrauen, sondern auch auf unglaubliche Machenschaften und Interessenskonflikte zwischen Nachrichtendiensten und alten DDR-Seilschaften. Das ganze Ausmaß der Charade bleibt ihm jedoch verborgen. Er merkt nicht, dass er nur eine Schachfigur in einem abgekarteten Spiel ist. Zu sehr verlässt er sich auf Sabrina sowie seine scheinbare Unangreifbarkeit als Medienvertreter – ein lebensgefährlicher Fehler!

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (5)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Lebensermunterung" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Wolfgang Lörzer

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Aus heiterm Himmel von Wolfgang Lörzer (Lebensfreude)
Lächeln... von Paul Rudolf Uhl (Lebensermunterung)
Zuwenig und zuviel des Guten von Karl-Heinz Fricke (Einsicht)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen