Cornelia Wilkens

Ich hatte einen Traum

 

Ich träumte ich hätte eine besondere Fähigkeit.
Träumte davon zu Fliegen ich war soweit.
Ich brauchte nur noch Anlauf nehmen,
abspringen und mich hoch hinauf in die Lüfte heben.

 

Ich war oben es war einfach Wunderbar.
Aber als ich wieder auf dem Weg nachunten war,
bekam ich Angst , ich schlage hart auf dem Boden auf.
Doch das war nicht der Fall, denn ich hatte es drauf.

 

Das war erst der Anfang der Fliegerei,
Ich probierte wieder, doch war es vorbei.
Es war so als hätte ich es nie gemacht,
es machte mich traurig, doch ich hab gedacht,

 

Ich drehe mich um und spring rückwärts ab.
Ich konnte es wieder! Und flog ab jetzt rückwärts über die Stadt.
Ich fühlte mich frei wie noch nie,
da steckte mehr dahinter, es war Magie.

 

Es war ein beflügelndes Gefühl zu wissen,
dass ich Fliegen kann und lande wie auf ´nem Kissen.
Die Kraft dafür war leider nur begrenzt,
Ich machte mir dann immer ´nen faulen Lenz.

 

Um immer wieder aufzutanken,
bevor ich überschreite die Schranken.
Die dauf folgenden Flüge waren immer kürzer.
Bis ich am Boden bleiben mußte, denn ich wußte,

 

dass wenns am schönsten wird man aufhören soll,
doch fand ich das nun garnicht toll.
Aber der Vernunft mal mehr Beachtung gebe,
Ich wachte auf und dachte immernoch "ich Fliege"

 

By C. Wilkens

 

Dieses Gedicht sollte eigentlich eine Kurzgeschichte werden, jedoch hab ich mich dann doch umentschieden.
Ich hatte wirklich diesen Traum, allerdings als Kind.
Cornelia Wilkens, Anmerkung zum Gedicht

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