Heino Suess

Vorm Spiegel

 

Ich schau mir prüfend ins Gesicht
"Bist du das wirklich, besser nicht"
Obwohl, es gibt da schon Indizien
Die wahrgenommen bei Auspizien
Im Altertum der Priester sah
Sieh hin, dein Altertum ist nah
 
Da schau ich lieber zweimal hin
Bin wirklich der dort, der ich bin?
Es hilft kein Blinzeln, muntres Nicken
Ist Sache nur von Augenblicken
Dein Spiegelbild grüßt dich als Greis
Du glaubst nicht, was der Spiegel weiß
 
"Hör auf", klingt´s leise dir im Ohr
"Kommst du dir wohl unsterblich vor?
Ist auch dein Haar nicht grau und schütter
So weißt als Menschenkind du bitter
Bemessen ist auch deine Zeit
Erst was dann kommt, ist Ewigkeit..."

© Heino Suess 06/07
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Mein 251.tes Gedicht hier



Hatte nach dem Schreiben des Gedichtes schlechte Laune...
der ursprüngliche Autoren Kommentar war ein Produkt davon. Es geht mir nach dem Schreiben aber wieder besser
Heino Suess, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.06.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Die Autorin versteht es, mit Worten Stimmungsbilder zu malen und den Leser an der eigenen Begeisterung am Land zwischen Meer und Bodden teilhaben zu lassen. In ihren mit liebevoller Hand niedergeschriebenen Gedichten und Geschichten kommen auch Ahrenshooper Impressionen nicht zu kurz. Bereits nach wenigen Seiten glaubt man, den kühlen Seewind selbst wahrzunehmen, das Rauschen der Wellen zu hören, Salzkristalle auf der Zunge zu schmecken und den feuchten Sand unter den Füßen zu spüren. Visuell laden auch die Fotografien der Autorin zu einer Fantasiereise ein, wecken Sehnsucht nach einem Urlaub am Meer oder lassen voller Wehmut an vergangene Urlaubstage zurückdenken.

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