Andreas Benz
Wind der Zeit
So viele Worte gesprochen,so viele Worte verbrochen.
Sie wehten flügellos dahin.
Der Wind der Zeit hat sie uns beraubt,die Seele lässt sie weiter pochen.
In der Tiefe Ihrer,im erspürtem Sinn.
Worte gegeben dem Menschen zum Ausdruck erhebe,
all das,was sich in ihm bewegt.
Doch was hat er aus ihnen gemacht,bei manchem Gerede,
besser ein Finger zum Schweigen auferlegt.
Ich höre und lese sie gerne,in all ihrer Pracht,
in wunderschönem Klange,in wohltuender Schrift.
Sie haben mich oft zum Lachen und Weinen gebracht,
und schwammen nicht gleich hinfort,bei der ersten Drift.
Nur je länger der Zeitenwinde uns umweht,je stärker der Drang,
dies kostbare Gut zu verschandeln.
Ach Mensch,nicht jeder neu empfundene Gesang ist es wert,
Altes in Neues zu verwandeln.
©Andreas Benz
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.07.2007.
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