Conny Kirsten

Verdammnis

den kopf mir blutig geschlagen
an diesen weißen wänden
tief so tief in deinem inneren das licht gesehen
konnte nicht vorüber gehen
wie alle anderen
warum hast du mich nicht geholt
die blutigen striemen an meinen händen
die in deinen gehalten
mein kopf schmerzt so stark
der verband ist dein laken
warum hast du mich darin gewickelt
als ich freiheit brauchte
auf dem weg zum ozean meiner sehnsüchte
die dornen stachen und kratzten in meinem haar
so stark hast du sie mir aufgesetzt
sie niedergedrückt bis ich schrie und schrie
warum hast du sie nicht selbst genommen
oh liebster mein retter mein wahnsinn mein lucifer
nimm mich nicht mehr mit dir hinab
in dein reich
lass mich fliegen und fliegen und stürzen
in meine eigene hölle
so warm und warm und warm
wie wohl war mir im mutterleib
so warm und leicht und so lebendig
dass ich nie geboren werden wollte
in dieses sodom mit all seinen lügen
und all den fragen auf dein wieso und mein warum
ach lass mich sterben im ozean meiner sehnsüchte
ich werde nie wieder heil
mit all den striemen und dornen
und deinem heiligen blut
meine flügel verbrannten in deinem namen
auf dem weg in die unendlichkeit

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.07.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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