Savah M. Webber

Tränen der Hilflosigkeit

Mein Herz ist schwer
Ich weiss nicht mehr
Was soll als Narr ich tun hier kund
Denn des Narren Seel’ ist wund

Was haben wir dabei gedacht
Und diesen Mann an die Macht gebracht
Ein stummer Schrei dringt durch die Nacht
Ein Wind nimmt ihn mit... es ist vollbracht

Der Tod geht um auf dieser Welt
Wo nichts als Gier und Macht mehr zählt
Vergessen die Freude in die Zukunft zu schauen
Und Wolkenschlösschen zu bauen

Tränen werden zu unserem Begleiter
Doch das Rad des Schicksals dreht sich weiter
Ich flehe an die Engel der Macht
Was haben wir dabei uns gedacht

Bald vor einem Scherbenhaufen stehen
Wehmütig in die Vergangenheit sehen
Suchen nach einem hellen Schein
Wissen wir sind doch nicht allein

Engel teilen die Tränen mit mir
Sicherlich geht es genau so dir
Und der Tod? Ins Gesicht er uns lacht
Was haben wir uns nur dabei gedacht

Hilflos sehen wir ihm zu
Unsere Herzen finden keine Ruh’
Dunkelheit fällt über die Welt
Wo niemand diesen Wahnsinn aufhält

Ich schaue in die dunkle Nacht
Was haben wir uns dabei nur gedacht
Ich suche einen Stern, noch so fern
Ihm erzählen meine Pein würde ich gern

Doch der Himmel ist schwarz, dunkle Wolken als Begleiter
Wir können nur beten, dass kommen himmlische Reiter
Helfen uns in unserer Not
Bringen alles zurück in das bekannte Lot

Wieder suche ich meinen Stern
Meine Augen reichen weit in die Fern’
Ein Lichtstrahl dort am Horizont sagt
Es wird kommen ein neuer Tag

Und dann wir an den Gräber stehen
In eine neue Zukunft werden wir sehen
Kinder wachsen ohne ihre Väter auf
Denn eines Tyrannen Hand nahm ihren Lauf

©2003 Savah M. Webber

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.03.2003. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Buch von Savah M. Webber:

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Adrian-Hass Und Liebe Sind Fuer Die Ewigkeit von Savah M. Webber



Die Welt des Vampirs Adrian – eingebunden in Regeln und Vorschriften einer höheren Macht, der auch er sich unterwerfen muss – ist bestimmt durch ein Gefühl, welches diesen Vampir die ganzen Jahrhunderte existieren liess: Hass. Durch die junge Journalistin Liz Whiteman, lernte dieser unbeugsame Clanführer nun auch ein anderes Gefühl kennen, dem er sich bis dahin erfolgreich verschlossen hatte: Liebe. Doch durch widrige Umstände trennten sich ihre Wege wieder, bis ein Mord sie erneut zusammenführte. Aber Adrian, Earl of Shendwood, musste sich auf ein grösseres Problem konzentrieren: Die Vernichtung seines Meisters und Vampir Damian, der ihn vor fast 1.000 Jahren gegen seinen eigenen Willen zum Vampir machte. Zögerlich begann sich Adrian mit diesem Gedanken anzufreunden, wurde aber durch Damian immer weiter dazu getrieben, dass es zu einer letztendlichen Konfrontation zwischen beiden hinauslaufen würde, wo selbst in dieser Nacht eine Vampyress, namens Shana, bittere Tränen weinte…

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