Astrid v.Knebel Doeberitz

Mücken haben ihre Tücken

 
 
Abends im Bett, es ist schon spät,

hab mich gerade auf die rechte Seite gelegt,

gemütlich eingekuschelt in die Decke

da saust was am Ohr, auf dass es mich erschrecke.
  

Lichtschalter an – ich sitz senkrecht im Bett,

mein Mann neben mir findet’s gar nicht nett.

„Was ist nur los?“

höre ich sein Brummeln bloß.

„Eine Mücke! Ist sie auch klein, hab’ ich Respekt!“

„Ach lass sie doch, Schatz. Du hast mich geweckt!“
 

Schnell bin ich ins Bad gerannt…

Brille auf der Nase und Klatsche in der Hand.

Denn ich weiß, dass ich so nicht schlafen kann,

das Untier kommt bestimmt wieder an.
 

An der Decke sitzt sie – und klatsch!

Getroffen – sie ist nun Matsch.

Ansonsten bin ich nicht so rigoros,

nur mit Stechmücken gnadenlos.
 

Zufrieden lege ich mich neben meinen Mann

und weiß, dass ich jetzt einschlafen kann.
 

 „Na, gut geschlafen?“ frage am Morgen ich ihn.

Er legt sich nach dem Gang ins Bad wieder hin,

meint seufzend und kuschelt sich wieder ein:

„Da muss eine Mücke gewesen sein.“

„Ach Schatz, die hab ich doch totgemacht!“

habe ich zunächst gelacht.
 

Dann geht mein Blick nach rechts zur Wand:

Tatsächlich - ich die zweite Mücke fand.

Diese noch ziemlich verschlafen war,

ein gezielter Schlag – getroffen sogar.
 
Mein Mann darauf murmelnd:
„Hat die dich heut Nacht nicht gestört?“

„Nein, ich hab sie überhaupt nicht gehört.“
“Geschlafen hab’ ich nur die halbe Nacht,

bin immer wieder aufgewacht!“
 

Die Moral von der Geschicht’:

Mücken haben ihre Tücken und sind so dumm wohl nicht,
denn die Zweite sah,
was mit der Ersten geschah!

 

Astrid vKD, 26.07.07

 

 

 

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