Gründe zum Nachdenken, liebe Gudrun...))
Die Sinnfrage ist natürlich damit noch nicht gelöst.
Ein wahrer Gedanke schön geschrieben...
Lieben Gruss von Georges
Oleander09.08.2007
Wie Recht du doch hast, liebe Gudrun. Ob ich aus diesem Grunde manchmal das Gefühl habe, ich würde schon eine Ewigkeit hier auf dieser Erde leben...?
ylangylang09.08.2007
wahre worte ausdrucksvoll geschrieben. wunderschön und wahr. liebe grüße an dich von erika
loveangel09.08.2007
Das, liebe Gudrun, ist nicht nur spirituell. Es ist so wahr! Gut, wie eigentlich immer. Herzlich grüße ich dich. RT
rainer09.08.2007
Kann Deine Gedanken nicht nur verstehen liebe Gudrun, ich denke es ist auch so!!! Grüße
Franz
*Ja und doch ist jeder von Einmaligkeit auf unserer Welt!
FranzB09.08.2007
Hallo Gudrun,
recht hast Du mit jeder Zeile, denn alles wiederholt sich immer und immer wieder. Es ändert sich das spezielle Umfeld, aber das Grundlegende nicht.
Nur mit Deiner Schlußzeile komme ich nicht klar, denn für mich ist jeder Mensch einmalig, im wahrsten Sinne des Wortes.
Schön geschrieben, Dein Gedicht!
Liebe Grüße, Eleonore
Eleonore09.08.2007
Guten Morgen liebe Gudrun,
im Grunde sehen wir es beide gleich. Mich hat das "Spirituelle" verführt, denn ich dachte, daß Deine letzte Zeile dahin führen sollte. Das war es, womit ich nicht klar kam.
Ich sehe das Leben als DIE Chance (sehe es mal als Oberbegriff), das Leben selbst hat viele Chancen, täglich hat man neue Chancen, um aus den Chancen etwas zu machen. Da gebe ich Dir wirklich vollkommen recht. Auch damit, daß Du sagst viele Menschen sehen das nicht, hast Du recht, leider kann man da nur sagen.
Ich danke Dir für Deine Antwort und wünsche Dir ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße, Eleonore
Eleonore10.08.2007
Liebe Gudrun, jetzt zwingst Du mich, mal wieder so richtig über "das Leben" nachzudenken und ich sehe Deinen Schlußsatz als Ausdruck eines großartigen Phänomens: Wir sind in der Tat nicht neu, denn wir wiederholen die Leben unserer Vorfahren, die in unseren Genen weiterleben, Gene als Träger des Lebens, das nie sterben kann, solange es durch Zeugung weitergegeben wird. Die Lebensträger (Gene) gewährleisten die ununterbrochene Linie von Leben seit Urbeginn. Insoweit "verkörpern" wir nichts Neues, sondern den Urbeginn des Lebens, das Neue an ihm ist also nur seine "Verpackung", die ihre (äußere) Form durch die bei jeder Zeugung entstehende Mixtur der Gene ihre höchstpersönliche Gestaltung erfährt. Aber was ist nun "Seele"? Es ist meine Überzeugung, daß sie, von Genen und Körper unabhängig, unsere Einmaligkeit repräsentiert, sie wird uns durch das Leben nur vermittelt, sie hat im göttlichen Schöpfungsakt der Erschaffung der Welt ihren Urgrund. Insoweit sind wir alle neu, einmalig, jeder ganz allein nur er selbst, durch Gott definiert. Das unterscheidet auch die Seele vom sich immer wiederholenden Leben: sie kann nicht sterben, es jedoch schon, sie kann sich nicht verändern, es jedoch schon (Mixtur der Gene). Doch sehe ich all das richtig? Jedem das Seine...
Ganz liebe Grüße,
Gerwin
Ammerseer20.08.2007
ja liebe gudrun, das hast du wahr geschrieben. leider glauben das zu wenige menschen. obwohl es im nachhinein doch garnicht so schwer ist. da sind so viele dinge an die man sich erinnert und keiner will es wahrhaben. ganz egal was es ist, oft sind es gerüche und düfte, oft sind es alte urängste vor irgendetwas. meistens wenn man die menschen fragt warum sie sich vor einer schlange oder vor irgendeinem anderen tier fürchten mit dem sie es anscheinend noch nie zu tun haben, wissen sie keine erklärung. ich weiß woher meine ängste kommen. ich habe sie aus erfahrungen von früher mitgenommen. und weiß deshalb auch wie ich mit ihnen fertig werde. denn es sind ja nur erinnerungen. wunderschön von dir geschrieben. grüße dich herzlich erika
loveangel23.08.2007
Hallo Gudrun,
an den Inhalt in deinem Gedicht glaube ich auch. Manches im Leben kommt einem schon vorher bekannt vor. Manche Dinge kann man schon vorausahnen. Liebe Grüße Norbert
norbert wittke02.09.2007
Wie wahr du es geschrieben
hast liebe Gudrun, so ist es.
LG von Margit
mkvar13.10.2007
Liebe Gudrun,
Für jede Frage ist da eine Antwort
das habe ich mich auch immer gefragt - warum aber kann es nicht auch einmal umgekehrt sein?
Es sind alles schöne Lebensweisheiten, die Du uns da aufgezeigt hast, über die wir aber viel zuwenig nachdenken, liebe Gudrun...
Richard von Lenzano17.10.2007
Liebe Gudrun, die Ansicht, dass alles schon einmal da war, teile ich - doch ich denke, auf einem jeweils anderen Niveau: die alten Ägypter sahen die Dinge anders (aus einem anderen Fokus, aus einem anderen Entwicklungsbereich) als die alten Griechen und diese wiederum anders als wir Heutigen. Ich denke, ab Kolumbus, Luther, Gutenberg haben wir den Entwicklungsfokus der Stärkung unserer Ichkraft - während es bei den alten Griechen eher ums Fühlen ging: für die Vielfalt ihres Fühlens standen ihre vielen Götter/Göttinnen und Halbgötter und Halbgöttinnen - während für die Einheit der Ichkraft unser Monotheismus steht (mit der Tendenz, dass der Gott in uns (jenseits jeglicher Geschlechtlichkeit) immer mehr in den Fokus rückt). ... So sehe ich das, liebe Gudrun - glaube mir kein Wort. Mit herzlichen Grüßen bis zum nächsten Mal: August.
Sonnenfisch01.06.2008