Heinz-Walter Hoetter

Paradies

 

 
Komm mit!
 
Lass’ dich führen von unsichtbarer Hand
in ein fernes, unbekanntes Land.
Doch sehe, es liegt ganz in deiner Nähe.
Du musst hoffen, du musst wagen, niemals fragen.
Denn nur der Glaube kann dich tragen.
Eine Stimme wird dir sagen: „Nimm des Schicksals Band!
Es
weist dir den Weg in dieses Wunderland.
 
Wage es!
 
Du wandelst nur im Licht, kein Schatten verdunkelt dein Gesicht.
Deine Seele blüht, dein Geist erglüht, sie atmen Ewigkeit.

Sei bereit!

Dort fließt ein goldener Fluss im grünen Tal. Das Wasser plätschert glitzernd im hellen Sonnenstrahl.

Siehst du den kleinen Kahn am Ufer stehen? Er schaukelt leicht im Wind.
Von Götterhand geschaffen, lädt er dich ein zu sehen, wo fremde Räume sind, mein Kind.
 
Steig ein!
 
Der Kahn treibt auf dem Fluss dahin im warmen Sonnenschein.
Er trägt dich fort zu einem Garten, reich
an herrlichen Früchten und süßem Wein.

Lass nicht länger auf dich warten!

Garten Eden man ihn hieß oder einfach Paradies.
Und dieses Wunderland, so glaube mir, liegt gleich hier..., tief und unentdeckt in dir.
 
 
©Heinz-Walter Hoetter
2007
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Heinz-Walter Hoetter).
Der Beitrag wurde von Heinz-Walter Hoetter auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.10.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Gedichte der Liebe. Abgöttisch geliebt. von Barbara Priolo



Von Liebe und Verletzlichkeit sprechen die Gedichte Barbara Priolos in immer neuen,überraschenden Variationen. Sie benennen die Süße erwachender Zuneigung, die Inbrunst fraulichen Verlangens nach Zärtlichkeit, und sie wissen zugleich von herber Enttäuschung, von Trennung und Leid des Abgewiesenwerdens. Deswegen aufhören zu lieben wäre wie aufhören zu leben. ** Das Schönste ist,was man liebt **, bekennt die griechische Lyrikerin Sappho auf Lesbos. Diese Einsicht-aus beselingender und schmerzlicher Erfahrung wachsend-ist Ausgangspunkt der sapphischen Dichtungen.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Lebensermunterung" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Heinz-Walter Hoetter

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Glaube an das Gute von Heinz-Walter Hoetter (Allgemein)
Gruß und Kuss von Adalbert Nagele (Lebensermunterung)
Teufellauf – ein alter Brauch von Christa Astl (Jahreszeiten)