Heino Suess

Elfter November, Martins Tag

 

 

 

 

 

 

Sankt Martin. Unser Fest Tags Knabe,
der hatte die besond`re Gabe,

die heutzutag` in unsren Landen

den meisten Menschen kam abhanden.
 

 

Er konnte Tote auferwecken,
und schrecklich kranke Menschen heilen,

doch möchte ich euch auch entdecken:

Der heil`ge Mann konnte noch teilen!
 

 

Heilen und auch Reanimieren
Das könnte heut` täglich passieren,

doch Reichtum Ärmsten abzugeben

wem fiel dies ein, in uns`rem Leben?
 

 

Dem Martin ist`s scheint`s leicht gefallen.
Doch leicht fällt es leider nicht allen,

könnten wir nicht mit warmen Händen

dem, der es bräuchte etwas spenden?
 

 

Dass darob seine Freude habe,
Sankt Martin unser Fest Tags Knabe

Ansonsten könnten wir uns schenken:

Scheinheilig Martins zu gedenken
 
© Heino Suess

Zum Martin Erklärung aus Wikipedia:
Am 8. November 397 starb Martin 81-jährig auf einer Visite in Candes, einer Stadt seines Bistums. Er wurde am 11. November in Tours unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt. Martin war nach dem Apostel Johannes der erste Heilige, der nicht den Tod als Märtyrer gestorben war. Damit wurde er zum ersten Heiligen einer neuen, damals nicht bekannten Art: Konnte bis dahin ein Christ Heiligkeit nur durch ein Martyrium erlangen, so wurde nun deutlich, dass Heiligkeit in einem sittlichen Lebenswandel und Taten der Nächstenliebe und Barmherzigkeit besteht. Martin wurde damit zur paradigmatischen Antwort auf die Frage des Umbruchs von der verfolgten Christenheit zur römischen Reichskirche. Es kam nun nicht mehr auf einen zeugenhaften, für Christus erlittenen Tod an, sondern auf einen am Beispiel Christi und seiner Botschaft orientierten Lebenswandel.

Mir selber imponiert dieser historisch bezeugte Mensch!
Heino Suess, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.11.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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