Heute bläst er schon gewaltig!
Wohl denen, die im Warmen sind.
Aus Richtung West fegt er die Straßen, -
der stürmische Novemberwind.
Es ist kein Blatt mehr vor ihm sicher.
Auch mancher Ast hält ihm nicht stand.
Er peitscht die Seen und Gewässer,
in Nord und Süd, - im ganzen Land!
Am Firmament zieh´n dunkle Wolken,
durch ihn in bloße Hast versetzt.
Beim Rathaus kräht der Hahn um Hilfe.
Die Landesfahne winkt zerfetzt.
Jetzt schüttet es grad wie aus Kannen.
Der Regen prasselt auf die Welt.
Der Haselstrauch gibt sich geschlagen, -
die letzte Nuss zur Erde fällt.
Verschwunden sind schon viele Farben,
aus bunt wurd´ braun - und langsam grau.
Die Tage sind geprägt vom Westwind,
mal stürmisch frisch, - manchmal fast lau.
Verschwunden scheinen auch die Menschen.
Die Straßen spurlos leergefegt.
Kein Wunder, dass bei diesem Treiben,
der Mensch im Warmen in sich geht.
Und draußen wird es immer finst´rer!
Der Wind der heult um Haus und Hof.
Der Hund liegt breit beim warmen Ofen -
und "Gassi geh´n", ist ihm zu doof!
Doch gibt es immer Unentwegte,
die alle Zeit im Freien sind.
Die dort beim Sportplatz frierend stehen -
durchblasen vom Novemberwind!
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