Evelyn Goßmann

Auch jetzt - im Advent -Traurigkeit

Die einen sind voll erwartungsvoller Freude
andere sind noch betrübter du trauriger als sonst.
Gerade jetzt werden sie von großer Traurigkeit erfasst
Obdachlose z. B.
Kein Dach über dem Kopf
keine Familie
keine Freude
nichts zu essen
keine heimelige Wärme
nicht genügend warme Kleidung
in der sie sich wohl und geborgen fühlen
verächtlich oft betrachtet
von vorüberhetzenden, eiligen Menschen
Niemand hält an und fragt warum dieser Mensch gerade jetzt so traurig ist,
wie er sich fühlt
wenn er alle Leute so geschäftig eilend durch die Straßen und Geschäfte huschen sieht
vol bepackt mit Tüten und Geschenken
aus Liebe
oder manchmal eher eine Pflichtübung?
Leider gibt es immer noch Menschen die denken
was geht das mich an?
Sollte die Liebe nicht die Hauptrolle spielen in dieser Zeit?
Manchmal ähneln Menschen dem bösen Wirt
der Maria und Josef die Tür vor der Nase zuschlug
In eiskalter Winternacht
in der das Jesuskind auf die Welt kommen sollte.
Besinnliche, friedliche, schöne Zeit
in der die Liebe in die Herzen einziehen sollte
dort ein Kerzlein entzünden mehr noch als sonst
ein Licht der Nächstenliebe.
Ich fang mal gerade bei meinen alten Nachbarn an
will ihnen schnell eine kleine Freude machen
 wie die armen Hirten damals im Stall
Der Obdachlose der hier in der Nähe oft um Essen bettelt
 wird eine schöne warme Decke bekommen
eine kräftige, warme Mahlzeit, Lebensmittel
Er weiß dass er nicht fortgestoßen
 nicht die Türe lieblos vor seiner Türe zugeschlagen wird
Alle sollten etwas Freude haben, Wärme und Geborgenheit
der Blick ihrer dankbarer Augen beschenkt auch mich wieder

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.12.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Seit ihrer schlimmen Kindheit ist Kim davon überzeugt, dass es das Übersinnliches und Geister wirklich gibt. Als sie Pam kennenlernt, die kurz darauf in einem herunter gekommenen maroden Haus einzieht, nehmen die seltsamen Ereignisse ihren Lauf. Bei der ersten Besichtigung des alten Gemäuers überkommt Kim ein merkwürdiges Gefühl. Als sie dann noch eine scheinbar liegengelassene Fotografie in die Hand nimmt, durchzuckt sie eine Art Stromschlag, und augenblicklich erscheint eine unheildrohende Frau vor ihrem geistigen Auge. Sie will das Haus sofort verlassen und vorerst nicht wiederkommen. Doch noch kann Pam nicht nachempfinden, warum Kim diese ahnungsvollen Ängste in sich trägt, sie ist Heidin und besitzt keinen Glauben. Nachdem Kim das Tagebuch, der scheinbar verwirrten Hauseigentümerin findet und ließt, spürt sie tief in ihrem Inneren, dass etwas Schreckliches passieren wird. Selbst nach mehreren seltsamen Unfällen am Haus will Pam ihre Warnungen nicht ernst nehmen. Erst nachdem ihr, als sie sich nachts allein im Haus befindet, eine unbekannte mysteriöse Frau erscheint, bekommt sie Panik und bittet Kim um Hilfe. Aber da ist es bereits zu spät.

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