Fritz Rubin

Heilger Abend

Wenn es Weihnachten wird im Land,
einmal im Jahr,
 wird die Menschheit immer
eine riesige Friedensschar.
  
Der Wunsch nach Frieden und Geborgenheit
wird ganz laut,
 Streit, Groll und Hader
werden dann doch abgebaut.
 
Der Mensch geht in sich,
wird ganz klein und sehr still,
 ruht aus von des Alltags
fürchterlichem Gebrüll.
  
Besinnung und Freude
kehren dann bei ihm ein,
 einmal noch Kind
in der Erinnerung sein.
 
 Ich seh´ mich dort steh´n vor dem Kerzenlichtbaum,
 die Hände gefaltet,
auch heute noch ein wunderbarer Traum,
 ein Roller aus Holz,
die Räder mit Eisen beschlagen,
 pures Glück in meinen frühen Kindheitstagen!
 
 Großmutter erzählte vom Kind in der Krippe mit Heu und Stroh,
 wir saßen vor ihr, mucksmäuschenstill,
gebannt und so froh,
 lauschten ihren Worten,
die sie sanft und leise gesprochen,
 haben uns selig
dann in unsere Betten verkrochen.
 
 Weihnachten damals 
und Weihnachten heute,
 unterschiedlich zwar,
aber es bleibt die Freude!
 
 Das Kind in der Krippe in Bethlehems Stall
 bringt Frieden in uns und Freude allüberall!
 
 Es wäre ein Wunder,
wenn es wirklich so wär´,
 Kriege, Mord, Hass und Streit
zerstören diese Mär,
 den Glauben aber
an das Wunder der "Heiligen Nacht"
 halten wir in unseren Herzen
 mit einer Sehnsuchtsmacht!
 
 (Fritz Rubin, 23. November 2004, Othfresen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Versunken in des Meeres Brandung / sitz’ ich am weiten Strand, / das Salz der Gischt auf meinen Lippen, / durch meine Finger rinnt der Sand.
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