Renate Hertwig

Winter

 
Plötzlich über Nacht hat
der Winter Einzug gehalten.
Die Berge sind vom weißen
Schnee umhüllt.
Dick zugedeckt, wie in Watte
gepackt, strahlen sie im Morgenlicht.
Auf den Häusern, auf den Wiesen,
hat der Frost die Landschaft verändert,
zugedeckt, mit einer zarten Puderschicht.
 
Am Wegesrand, gefallene Blätter,
alles erstarrt von der kalten Nacht.
Raureif umringt die Blätter und Halme,
es blitzt und funkelt,
wie kleine Sterne an diesem Tag.
Die Bäume, sie knarren,
wenn ein Windhauch
durch die kahlen Äste rauscht.
Tannen sind umhüllt von einem weißen Hauch.
- Alles ruhig, besinnlich. -
 
Erinnerungen werden wach
aus frühen Kindertagen,
wie wir Geschichten lasen zum Advent,
Honigkuchen backten für
das Hexenhaus und der Schneemann
stand vor unserem Haus.
 
Freude kommt auf - Weihnacht ist nicht mehr weit.
 
                                         ©Renate Hertwig
 

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Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

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