Uwe Schenk

Gedankengift

Möge sich die ganze Hässlichkeit deines Charakters in deinem Gesicht widerspiegeln
 
Mögen deine Augen das Böse deiner Seele zeigen, auf das jeder dich sofort erkennt
 
Mögen sich alle Menschen von dir abwenden, Einsamkeit soll dein Begleiter sein
 
Mögen alle, die dir Freundschaft anboten, vergessen, dass es dich je gegeben hat
 
Mögen sich all deine Hoffnungen zerschlagen, was du dir wünscht, sich nie erfüllen
 
Möge der Tag kommen, an dem du dein Schicksal triffst, das Schicksal dich trifft
 
Mögen an jenem Tage deine Rufe verhallen, ungehört, niemand soll dir zur Seite stehen
 
Möge dann die Einsicht den Weg zu dir finden, erkenne, welchen Schmerz du brachtest
 
Mögen all die schlimmen Qualen, die du anderen zufügtest, zurückfallen auf dich selbst
 
Möge dieses Leid deine Schultern niederdrücken, deinen Gang und deinen Rücken beugen
 
Mögest du es ertragen müssen, ein ewiges, glückloses Leben, ein Leben ohne Liebe
 
Mögest du dich erinnern in schlimmster Hoffnungslosigkeit, rufe dann meinen Namen
 
Mögen die kalten Echos deiner Rufe das Einzige sein, was noch zurückkehrt zu dir
 
Mögen Schatten, Dämonen, Albträume dich aufsuchen an meiner statt, am Tag, jede Nacht
 
Mögest du in der Seele leiden, so sehr, wie du meine Seele hast leiden lassen!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.12.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Fernweh
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Marion Batouche, geb. 1962 in Waren an der Müritz; lebt zur Zeit mit ihrem Mann und ihren beiden erwachsenen Kindern in Lilienthal bei Bremen. Sie arbeitet seit dreizehn Jahren als Sachbearbeiterin in einer Bremer Im- und Exportfirma und füllt ihre Freizeit damit aus, Gedichte zu schreiben.

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