Cornelia Chr.
Nun sind wir frei
Beiden fallen die Tränen hinunter
Der Schmerz ist noch so groß
Denn die Liebe geht niemals unter
Doch ziehen wir nun unser Los
Der Weg sich schmerzhaft trennt
Ein letzter Kuss gespürt
Bis dass man traurig bekennt
Dass man sich nun verliert
Ein Bild der ewigen Erinnerung
Im Schlafzimmer standen wir zwei
Doch nutzlos wäre die Verhinderung
Wir wären beide nie frei
Liebe muss es gewesen sein
Das leugne ich wirklich nicht
Doch unsre Herzen waren nie rein
Tränen in beider Gesicht
Beide – stets der eigene Wille
Stand im Vordergrund
Beide – stets gegen die magische Stille
Kämpften mit ihrem Mund
Leere Worte, die vorbeigeflogen
Brachten uns noch mehr Streit
Das Herz hätte niemals so gelogen
Wie die Worte zu jener Zeit
Nun sind wir frei voneinander
In Wirklichkeit jedoch gefangen
Nun sind wir frei voneinander
Ohne vom Anderen etwas zu verlangen
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.12.2007.
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