Gisela Segieth

Weihnachtswünsche

oft fragt man sich schon im Leben
was zur Weihnacht es wird geben
und wieso der Weihnachtsmann
einem nicht das bringen kann

was man sich gewünscht einst hat
ja, um das man herzlich bat
denn oft kriegt man viele Sachen
die ermuntern nicht zum Lachen

deshalb will ich es erklären
da die Fragen sich stets mehren
damit endlich ist hier Ruh
wenn ich seh dem Treiben zu

schau, der liebe Weihnachtsmann
doch nicht alles bringen kann
was der Mensch sich wünschen mag
das ist klar, ganz ohne Frag

wie viel hätte er zu tun
könnte niemals wieder ruhn
würde er zur Weihnachtszeit
alles bringen weit und breit

deshalb Menschen helfen oft
so, dass es ganz unverhofft
auch schon einmal Sachen gibt
die der eine gar nicht liebt

und der andre wartet drauf
das kommt vor, jawohl zuhauf
wenn verwechselt werden Sachen
ist es gar nicht mehr zum Lachen

doch da unser Weihnachtsmann
nicht überall stets seien kann
macht er schnell nen großen Plan
an den man sich halten kann

diesen sollten alle sehn
denn dann würden sie verstehn
was wohin doch kommen soll
wenn ihr Ränzel ist ganz voll

bloß, nicht jeder blickt ihn an
meint, dass er sich merken kann
wem er was zu bringen hat
und um was der Einzlne bat

wüßt´ von all den schönen Dingen
die er soll dem Nächsten bringen
doch schwuppdiwupp, schon ist´s passiert
man ist leider angeschmiert

bringt den Rock zu Müllers Gret
die das gar nicht gut versteht
denn der Rock ist viel zu klein
warum muss das denn so sein

und der Bauernsohn, der Knut
findet es auch gar nicht gut
dass er kriegt nen Hampelmann
mit dem er nichts anfangen kann

dort die Oma, diese Gute
sie verzieht auch schon die Schnute
erhielt zum Weihnachtsfest nen Wein
den sie trinken soll allein

da der Opa mit dem Stock
hat doch überhaupt kein Bock
auf die dunkelbraune Jack
wünschte er sich doch nen Frack

dem Pastor, der Wein bestellte
sich die Miene nicht erhellte
statt, dass er um was er bat
jetzt nur einen Kochtopf hat

der Lehrerin, die wollt nen Duden
gefallen gar nicht diese Buden
die vor ihrer Türe stehn
hat man sowas schon gesehn

und auf Vaters Tisch da liegen
statt, dass er würd Äpfel kriegen
bunte Plätzchen mit Rosinen
ei, was freut das unsre Mienen

Mutter ist auch ganz perplex
kriegt sie doch heut eine Flex
so als sollt sie selber schaffen
sie macht sich doch nicht zum Affen

ja, so geht es immer wieder
man hört keine frommen Lieder
hier bei dem Verwechselspiel
wo doch schief geht allzu viel

unser Weihnachtsmann, er stöhnt
weil ihm schon der Schädel dröhnt
doch von allen den Beschwerden
die nun kommen hier auf Erden

deshalb nehmen in die Hand
oft die Eltern, die´s erkannt
die Bescherung ihrer Lieben
die die Wünsche aufgeschrieben

so gibt es auf Erden Ruh
und der Weihnachtsmann schaut zu
droben von dem Himmelszelt
was geschieht hier auf der Welt

nun weißt du, wie´s wirklich ist
und dass man dich nicht vergisst
denn das Weihnachtsfest wird kommen
du das Glöckchen hast vernommen

freu dich heute schon darauf
kriegst du Sachen auch zuhauf
die du gar nicht mal willst haben
sind doch so schön diese Gaben

blicke mal zum Himmel hin
und erkenn der Sache Sinn
lach dem Weihnachtsmann nur zu
und lasse ihn schön in Ruh

nächstes Jahr´s genauso geht
doch du bist es der´s versteht
lächelst froh in dich hinein
so wird Weihnacht immer sein

In eigener Sache:

Liebe Freunde, ich muss Euch mit diesem Gedicht heute schon ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2008 wünschen, denn ich ziehe heute ganz nach Rehlingen/Siersburg, doch mein Telefonanbieter \"Arcor\" hat mir mitgeteilt, dass mein Anschluss in der neuen Wohnung voraussichtlich erst am 8. Januar freigeschaltet wird. Dann jedoch komme ich zurück zu Euch und bis dahin werde ich Euch mit lieben Gedanken begleiten. Fühlt Euch herzlich gegrüßt von Eurer Gisela

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