K.N.Klaus Hiebaum

Wieder mal ein Lebenszeichen

Allen meinen lieben alten freunden ein gesegnetes FEST und viele glückliche tage 2oo8!
 
 
Heiss glüht die Sonne
ins Azurblau
meiner himmlischen Träume

Die Sehnsucht
wirft lange Schatten
in den brennenden Sand

Der Wind kämmt die Dünen
und pfeift deinen Namen
in glühenden Wogen
durch die Wüste meines Lebens

Ich dürste nach dir
du Quell meiner Seele







Hoch in den Birken
säuseln die Liebeslieder
ihr Spiel mit dem Wind

Grün und silbern
flüstern die Tage
den Hauch des Lebens
in mein Ohr


DEINE TRÄNEN
klopfen mir Steine
ins bebende Herz

Gebrochen ist das Lied
Sand liegt auf der Zunge

Wie Löwenzähne im Wind
kauen meine Gedanken
an deinen Worten






ES BRICHT DIE SONNE
durch die Wolkenwand

Funkelnd wie Regentropfen
hängen deine Fragen
an meinen Lippen

Es dampft das Gras
seine Antwort

Durch die Finger
gleitet mir dein Herz


ROT
BRENNT DIE HAUT
von der Glut
des gestrigen Tages

Die Sonne fiel über mich her
und verspeiste die Vernunft
im Genießen des Augenblicks


WIE SONNENBRAND
ist die Glut deiner Küsse
auf meinem Körper

Hautfetzen gleich
zieh ich mir
die Erinnerung vom Leib


AUS DEN ZWÄNGEN
des Seins
hab ich mich befreit

Bin hinaus geflogen
in die endlosen Weiten
des Nicht Müssens

Hab das Dürfen abgelegt
und dem Können Raum gegeben

und mich wiedergefunden
im Zentrum der Zeit



HEUT
FALLEN DIE STERNE
durch meine Gedanken
und der Mondschein
nimmt mich an die Leine

Gefangen bin ich
im Netz der Jungfrau

Die Milchstraße rinnt
über meine Träume
schwemmt sie hinein
in die Sehnsucht
der schimmernden Nacht

DU bist mein Wort
hineingesprochen
in den keimenden Tag



BLAUE KÜSSE
bellen durch die Nacht

Spröd sind die Lippen
vom heißen Verlangen

In Stille genieße
das volle Glas

solange der Wein
noch am Blühen ist




BLEICH
GLEITET DER MOND
durch den Zaun
meines Gartens

Huschende Schatten
wirft er ins Gras

Hinterm Gebüsch
duckt sich sein Licht

Ein Schuss fällt
in die Stille der Nacht

Ein Schuss Ironie
ins leere Bett
an meiner Seite





DIESE NACHT
diese Nacht mit Dir
brachte meine Schenkel zum Beben

Mir blieb die Luft weg
als ich deine Zunge spürte

japste der Frosch

und verschwand
im Storchenschnabel


ES KLATSCHEN KÜSSE

durch die laue Sommernacht
fliegen die Lippen
mit Koseworten

Im Kelch
schäumt der Liebeswein
entfaltet seine Blume
in durstigen Kehlen

Das Schamhaar wogt
wie ein Kornfeld
im Gewittersturm




HOCH IN DEN LÜFTEN
sehe ich schwebend
die Sterne
in deinen Augen verglimmen

Deine Tränen
ziehen Furchen
über die Haut meiner Gedanken

Durch den blassen Schein des Mondes
rinnen sie mir
ins zerklüftete Herz





WIE FLÖHE
hüpfen deine Gedanken
durch das Laken der Nacht

Niemand fängt sie ein
die Bisse
auf der Haut der Gefühle

hineingeworfen
ins Feuer der Leidenschaft



AUS DEN SCHALEN
DER NACHT
trinke ich silberne Träume

Unsere Schatten
begegnen sich
kriechen ineinander

Das Morgenrot
findet uns nicht mehr

Wie Tropfen von Tau
ist unser ganzes Dasein




IN DAS BILD
der Sterne
schreibe ich die Zeilen
meiner Sehnsucht

Vielleicht finde ich EINE
die den Himmel durchpflügt

und die Schrift meines Herzens
zu lesen vermag

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