Norbert Wittke

Poetenalltag

 
Wer seine Gedichte gerne schreibt,
es mit der ganzen Inbrunst so betreibt,
der möchte, dass von seinem Schreiben,
auch für andere etwas sollte verbleiben.
 
So überlegt er für sich ohne Frage
und sucht nach einem Buchverlage,
der seine Texte als Buch dann verlegt.
Was er dann feststellt schmerzbewegt,
ist von Verlegern eine genormte Absage:
"Nein, für uns kommen sie nicht in Frage.
Dieses Schreiben soll nicht als Urteil gelten."
Eine Zusage eines Verlages ist sehr selten.
 
Die haben es auf des Autoren Geld  abgesehen,
das dann für den Druck dürfte ganz drauf gehen.
So nimmt er Abstand von seinem Plan,
er legt ja keinen Wert auf Größenwahn.
So wählt er statt des Buches das Internet
für ihn und den Leser als ein Freibillett.
So hat er auch Leute, die bei ihm lesen,
treibt mit seinen Texten so sein Unwesen.
 
Vorteil sein Buch hat nie Eselsohren,
seine Texte gehen nicht ganz verloren.
Sie bleiben so ein ganz großes Buch,
hört auch nie des Lesers starken Fluch,
wenn er ihn oftmals heftig kritisiert,
weil seine Gedichte seien zu untaliert.
Was soll es, sie fliegen trotzdem um die Welt,
und seine Brust bleibt weiter stolz geschwellt.
 
22.12.2007           Norbert Wittke
 
(Das ist nun das 500. Gedicht. Ich danke allen Lesern und
Kommentatoren für ihr Lesen und ihre Worte.
Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes
und gesundes Jahr 2008)
 
 
 
 
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.12.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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