Sandra Lubert

Geschrieben an einem Tag im Dezember Zweitausendsieben

Oh du schöne Weihnachtszeit,
mit all deiner schönen Herrlichkeit,
wo bist du nur geblieben.
 
Ich mache meine Augen zu,
langsam, kommt mein Atem auch zur Ruh.
Wo ist der Zauber, mit all ihrer Pracht,
heut ist sie hier, die Heilige Nacht.
 
Ich kanns nicht beschreiben,
doch hier, möcht ich für immer und ewig bleiben.
Ist alles so leicht und unsagbar weit,
oh du schöne Weihnachtszeit.
 
Eine Träne eine Reise macht,
mein Herz vor Glückseligkeit lacht.
Und für kurze Zeit verschwindet sie,
ins Tal der Melancholie.
 
Oh du schöne Weihnachtszeit,
spüre deine Herrlichkeit.
Bin nicht mehr allein,
und lass dich jetzt in mein Herz hinein.
 
Ich fliege hinauf und spüre den Wind,
hoch oben, wo wir alle Engel sind.
Und weile hier, nur kurz für diesen Moment,
wo die Zeit noch keine Stunden kennt.
 
Dann öffne ich die Augen wieder,
und höre sie immer noch, die leisen Lieder.
Ich fühle diese Leichtigkeit, und bin nun bereit,
oh du schöne Weihnachtszeit.
 
 

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„… Leute ohne Orientierungssinn sollten nicht zu einem einsamen Trip allein durch einen unübersichtlichen Wald aufbrechen. Dieser Gedanke plagte mich nun bereits eine ganze Weile – genauer gesagt, gleich nachdem ich mich auf diese komische Wanderung eingelassen hatte. Es war eine Wette gewesen mit mehreren Freunden. Wir hatten jeder einen eigenen Weg zugeteilt bekommen, dem wir durch einen dunklen, unbekannten Wald folgen mussten. Wer als Erster am Ziel war, bekam einen Preis, ein großes Abendessen mit allen Schikanen …“

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