Ingrid E. Patrick
Amelie
Mein Hund, das ist ein wundervolles Wesen
mit Haaren wie ein Wuschelbesen.
Er hält mich immer gern auf Trab,
egal, was ich für Laune hab'.
Und ob es regnet oder schneit,
er möcht’ gern laufen, und das weit.
Wenn ich mal Sorgenfalten habe,
hat er die wundervolle Gabe,
sie einfach wegzupusten.
Bin ich mal faul und unbequem,
sucht er nach Spielzeug: "Du wirst seh'n
den Launen werde ich 'was husten."
Mit ihm kann man so herrlich knuddeln,
im Garten tolle Löcher buddeln.
Die Zwiebeln, die ich gerade setze,
bringt er mir wieder ohne Hetze.
Er schaut mich an mit treuen Augen.
Manchmal kann ich es nicht glauben,
wie ihm der Schalk im Nacken sitzt,
wenn er ein Stückchen Wurst stibitzt.
Die Lebensfreude und sein Wille,
vertreiben Sorgen und den Graus.
Er braucht zum Lesen keine Brille,
macht alles aus dem Bauch heraus.
Sein ganzer Stolz bin ich,
er hat mich lieb, nur mich.
Das zeigt er allen, Tag für Tag,
auch dem, der das nicht sehen mag.
Mit Namen heißt sie Amelie,
kokett und witzig, das ist sie.
Sie ist so aufmerksam, so schlau
und kennt doch nur ein Wort: Wau, wau.
Trotzdem kann ich mit ihr gut reden,
geduldig hört sie mir dann zu.
Im Hintergrund zieht sie die Fäden,
zu Ende ist's mit meiner Ruh.
Wau, wau, wau – keiner ist so schlau.
Niemand ist so schlau wie sie,
meine kleine Amelie.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.01.2008.
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