Antonio Gordini

Anthologie der Sehnsucht

1...

Durch Zeit und Raum, so strömen meine Gedanken
zu dir, die du bist mein Traum auf dieser Welt
Verbinde dich mit allem schönen und muß dir Danken
denn solche Liebe gibt es nicht für Gut noch Geld

Werde nie Wanken in meiner Liebe zu dir und deinem Herz
vermisse jedoch deine liebliche Stimme in mir
verspüre ein trauriges Sehnen, mein Herz fühlt leidigen Schmerz
es sehnt wie meine Seele, sich so sehr nach dir

Verspüre deine Liebe gar tief in mir, als wäre sie noch mein
auch wenn du wieder weitergingst in deinem eigen Leben
du bist niemehr allein, werde in Gedanken immer bei dir sein
und versuchen - dir meine Liebe aus der Ferne zu geben

Selbst in Gedanken, ist mir die Liebe zu dir viel Wert für alle Zeit
dass ich sie niemehr missen will, denn sie ist für mich -
eine Bereicherung meiner Gefühle allgemein - für alle Ewigkeit
drum sag ich im gedenken an dich - zu dir *** Ich liebe dich***

A.Gordini


2..

Tristesse, die im Schwindent Wolkenmeer am Horizont entflieht
ein kommen und gehen, von manch Gefühlen und auch Gedanken
ein Bangen um der Hoffnung, als sie sich nun auch der Zeit entzieht
ein Wehes ziehen in der Brust, ein schmerzlich wanken und schwanken


Gedenke deiner, mit aller meiner sinnlichen Freude und auch Lust
vergesse nie, was du mir bedeutest, mir so unsagbar wertvoll bist
lasse meine Sehnsucht zu dir Wandern und dich herzlichst Grüße
geb dir durch Sonne, Mond und Sterne den Gruß, das ich dich Liebe

A.Gordini


3...


Vergangenes und Verlorenes, es mich quält so manche gar lange Nacht
Verbindungen neu erwachen, zu längst fast vergessenen alten Zeiten
Eine, wie mit Engelshaar volldurchwobene, lieblicher Gedanken Pracht
mich umfängt, um mich dann, zurück in die Zeit mit dir zu begleiten


Durch purpurrote Wolkenmeere, wir langsam Schweben Hand in Hand
losgelöst von aller Erdenschwere, frei in Eigener Lieblichen Sphäre
mit geschlossenen Augen wir uns nun fühlen, des Herzens Liebesbrand
losgelöst von allem, nur wir zwei, im Lichte der Tausenden Sterne


Innig und voller Harmonie, wir gleiten und durchziehen schattengleich
durch gar jegliche Zeit, durch gar jeglichen Raum und sehen kaum
wie vergänglich, sind die Menschen, ein winzig Korn im Himmelsreich
denn WIR selbst, sind wie vieles im Leben, NUR ein schöner Traum

A.Gordini

4...

In Flüchtigem schattenlicht, in schwelender Nacht, ich heiß erwacht
verschwitzt im nassen Hemd, das Herz es wild rast und schlägt
ich sah dein Bild im Traum verblassen, mein Puls er pocht mit Macht
Panik, macht sich breit in mir, Todesangst um dich, mich erregt



Funken stieben vor meinen Augen daher, was ist passiert, was ist mit dir
doch halt - mein Kopf wir langsam wieder klar - die alten Gedanken
sie kommen immer wieder über mich, seit dem du nicht mehr bist bei mir
kann immer noch nicht binden, meiner Gefühle Wust, in ihre Schranken

A.Gordini

5...

Ein schimmerndes Glitzern, von goldenen Lichterstrahlen durch das Wolkenmeer
Fantasien werden erweckt und die Gedanken, sich am Sonnenlicht entzünden
Hoffnungen und Sehnsüchte, sie tanzen und schweben, sie gleiten vor mir daher
umhüllt von schattengleichen Bildern, in denen ich dich seh, DICH kann finden


Felder, verwaschen von Regen und von Winden verweht, Äcker, die liegen brach
und doch im Boden sich Leben regt, neu gedeiht und wachsen wieder die Triebe
Wiesen und Wälder, zermürbt von vielen Stürmen und manch Wetters Ungemach
sie bringen neues Grün, es wächst und es reckt sich, die Natur wird niemals Müde


Dem will ich gerne folgen, dem Gesetz des Lebens, dem reinen Gesetz der Natur
will es gern erleben, mich besinnen, mit allem Fasern des Erlebens es neu beginnen
den Ursprung von Gefühlen erfassen, mich in ein neues Leben treiben lassen "pur"
das Entstehen von glücklichen Momenten erleben, sich wieder der Liebe hinzugeben


A.Gordini


6...

Neubeginn, ein wirklich schönes Wort, ein hoffnungschimmer, ein Licht
das erscheint wie ein strahlender Komet, dessen Schein mir verspricht
es da komme die Zeit des Vergessens, der Erneuerung, von neuen Wegen
doch wie kann ich vergessen, was mir so bedeutungsvoll war für mein Leben

Leben, unter einem Zelt aus Geflochtenen strängen voller Sehnsucht
bedrückt und bedrängt, von längst vergangenen Zeiten heimgesucht
leise umschwebt von ewig währenden Gedanken, Gedanken an dich
Unvergessenes, sich in mir drängt, gar unermäßlich und unvergesslich


Erinnerungen, kommen zu mir, durch manche Träne verschwommen
sie fordern mein Fühlen, lassen mich sehen, was mir wurde genommen
erdrückend die Bilder der Vergangenheit, es ergreift mich die Melancholie
leise ich summe ein altes Liebeslied, mein Schatz, ich vergesse dich nie

A.Gordini

7..

Sträucher, dürr und nackt mit dünnen Zweigen, der Wind an ihnen reißt
Bäume, kahl, dem Laub entblättert und ungeschützt von Regen gepeitscht
Herbstlich die Landschaft sich entblößt, vernichtet alten vergangenen Tand
die Natur bringt ihren Kreislauf wieder in Gang und erneuert das alte Land


Wir Menschen jedoch, brauchen Zeit zum erneuern, zum erneuten Gestalten
können nicht über unsere Schatten springen und uns jährlich neu entfalten
Die Herzen sind keine Äste, für neues Leben zu schaffen, pünktlich immerdar
sie müßen sich über länger der Gefühle verhalten, so manches gar leidige Jahr


Komme nicht los, von den vielen Erinnerungen und Bilder von einstiger Zeit
weiß nicht, was die Zukunft mir noch bringt, wann ich dann wieder bin bereit
um aus Alten in mir, etwas ganz Neues zu schaffen, um neu zu erleben mich
ein neues Glück zu finden und trotzdem nicht zu vergessen: - Ich liebe dich!

A.Gordini


8...


Sternenpracht mich umgibt und mir erhellt meine liebsten Gedanken an dich
will darin schweben durch Gefilde aus Goldenem licht der tiefsten Galaxie
es erleben wie die Sinne sich tanzend erheben, so dann sie Reisen für mich
auf Allerschönsten klängen der Liebe, durch uns hindurch, in lieblicher Poesie


Im Geist durchleben die Kraft und Harmonie, die strömt aus Innersten tiefen zu dir
in sich erkennend das Triebhafte starke Schwelen und inständig Quälende sehnen
erfühlen das ewige Feuer, das so lichterloh immer weiter lodert und brennt in mir
sich der Ohnmacht ergeben und zu wissen, kann mich dieser unserer Liebe nicht Erwehren


Dunkel beklommen die Schatten der Erinnerung, gepaart mit Schmerzen der Realität
Verzweifeltes wünschen und hoffen, auf ein Leben mit Liebe und dem alten Glück
sinnlos das Kämpfen gegen das eigene ich, man nicht mehr das eigene Herz versteht
ein Begreifen der bitteren Erkenntnis und das verstehen, es gib niemals mehr ein zurück

A.Gordini

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.04.2003. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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