Markus Schoppen

Gedankenmüll-Äquator

Gedankenmüll-Äquator

Vers komm' schnell
Du mußt Dich sputen,
Denn ich sitze hier allein
die Gedanken überfluten
mein Gehirn von sechs bis neun

Im Prinzip sollst Du erzählen,
was den Schlaf mir nächtens raubt
und die Reime dann erwählen
denn Gefühle sind erlaubt

wenn ich hier sitz' um zu denken
und Du hilfst mir nicht dabei
würd' ich meine Zeit verschenken
und mich ärgern bis um drei

Ich beeile mich zu schildern
wo der Schuh drückt, was mich stört
im Gefühlshaushalt zu wildern
bis der Hemmschuh sich empört

Du bist mein Katalysator
mein Dualsystem vor Ort
Mein Gedankenmüll-Äquator
das korrekt entsorgte Wort

Deine ausgeprägte Wortwahl
Voller Liebe,voller Hass
Sind Bestandteil der Gemütsqual
Des Betriebes tiefster Bass

Nun zum Schluss für Deine Dienste
Gott der Reime dank ich Dir
Deine teuflischen Gespinste
sind erwünscht und allzeit hier

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.01.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Nicht ohne Leoni von Heiger Ostertag



Ein Tag im Februar des Jahres 2006. Der EDV- Fachmann Klaus Gruschki kann kaum ausdrücken, was er empfindet, als er seine neugeborene Tochter Leoni im Arm hält. Seine Frau Michaela und er sind die glücklichsten Menschen der kleinen, süddeutschen Provinzstadt und voller Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Doch die Beziehung und das Glück zerbrechen. Auf einmal ist Klaus allein und Michaela mit Leoni verschwunden. Erst nach langer Suche und mit großen Mühen gelingt es dem Vater, Mutter und Kind wieder zu finden und den Kontakt zu Leoni neu herzustellen. Dann entzieht ein bürokratischer Akt dem Vater die gemeinsame Sorge fürs Kind. Gruschki weiß sich nicht anders zu helfen, als seinerseits mit der Tochter heimlich unterzutauchen. Nach einer dramatischen Flucht wird er in Österreich verhaftet und Leoni ihm gewaltsam entrissen. Er kommt in Haft und wird als Kindesentführer stigmatisiert. Doch Klaus Gruschki gibt den Kampf um sein Kind und um Michaela nicht auf …

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