Heino Suess

Kunst

 
 
der abend sinkt, es schwindet sacht das licht
ein erster stern, blassblau der himmel, blinkt

so könnt' es sein, entstünde ein gedicht

weil sich erhebt aus sonnensatter sommerwiese
die überhaucht  vom abendlichen kühlen dunst

wie nebel eine melodie, und ganz alleine diese
wird dann durch meine worte, die sie wiedergeben

kunst
 

Heino Suess

 

 

Meine Erfahrung der letzten Zeit: Eine Unbedachtsamkeit,aus welchem Grunde auch immer, kostet dich manche Freunde und Freude... Danke denen, die mich dieser Tage verständnisvoll begleitet haben!
In zwei bis drei Wochen werde ich wieder kommentieren können,lese täglich im Forum, freue mich auch, bald wieder kommentiert zu werden.
Es war ja mein Wunsch, aber so fast ohne Echo, auf meine letzten Veröffentlichungen, ist auch nicht gut dichten...Wenn dies so bliebe, würde ich es aufgeben.
Liebe Grüsse, Heino.
Heino Suess, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.02.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Ein tiefes Blau - Berlin von Heiger Ostertag



Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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