Kerstin Langenbach

“Der Schneemann“

 
Ich denk mir so, nun geh ich raus,
hinaus in strömend Regen.
Ich breit mich vor ihm schutzlos aus,
er ist doch oft ein Segen.
 
Die kalten Tropfen
mich durchnässen.
Sie an mir klopfen,
unvermessen.
 
Ein Frieren lässt zu Eiseswege
direkt hinein in mein heiß Herz.
Sich zur Hitze kühlend lege,
roter Schmerz zu Weiß sich kehrt.
 
Bedeckt all Flamm`
mit kalt Gewändern .
Und des Ursprunǵs schmerzlich Stamm,
wird sich jetzt in mir ganz verändern.
 
Ich warte ab,
lass mich vereisen.
Denn nicht zu knapp
soll Schicht sich zeigen!
 
Ich spüŕ die Kälte mehr und mehr.
Das Eis, was Einsamkeit bescheŕ.
Will mir nun bauen einen Mann,
der im Eise leben kann!
 
Die Hitze darf ihn niemals schmelzen,
den Schneemann, der die Seele rollt.
Will nur noch gehen, wie auf Stelzen,
was die Wärme einst gewollt..
 
© KLa / 2008

Grüßt euch! Diese Zeilen von mir sind aus einer Inspiration entstanden und so wie ich es immer wieder gern tu, ist diese von mir der Sinne weiter voran getrieben worden. Wie ich es hier schildere, will ich nie durch́s Leben wandeln! Eure Kerstin Kerstin Langenbach, Anmerkung zum Gedicht

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