Jasmin Räbsamen

Der Nebelnarr

Atmen und schwimmen im Nebel.
Grau und dröge.

Willst du nicht zu mir dringen?
Willst du nicht mit mir singen?
Für mich tanzen, mit mir ringen?
Auf und ab, doch nein...
Ich bin nur ein Nebelnarr.

Ein Narr,
verdammt im Unwissen,
nie das Licht der Freiheit geküsst,
allein...

Allein und ich bin der Narr.
Alle lachen sie über mich,
doch mir zu sagen wagen sie nicht,
was ist,
was sein soll,
wer spricht,
wer tanzt.

Ich muss es selber wissen,
selber finden meine Worte,
niemand gibt sie mir.
Ich bin nur ein Nebelnarr.

Seufzen und treiben im Nebel.
Schwer und allumfassend.

Willst du mich nicht hier sehen?
Willst du kein Stück mit mir gehen?
Mich betasten, mich verstehen?
Immer wieder neu, doch nein...
Ich bin nur ein Nebelnarr.

Ein Narr,
verflucht zur Witzfigur,
die den echten Ernst berührt,
allein...

Allein und ich bin der Narr.
Alle erwarten sie die Maske von mir,
darunter zu schauen wagen sie nicht,
was ich bin,
was ich sein will,
was ich spreche,
wer ich bin.

Ich muss es ihnen zeigen,
selber brechen meine Maske,
niemand nimmt sie mir.
Ich bin nur ein Nebelnarr.

Du nimmst sie mir gar niemals ab,
weil du meine Maske liebst.
Küss mich nicht
das bin ich nicht
Vergiss nicht,
dass ich der Narr im Leben bin,
Der Nebelnarr.

Mein neustes Gedicht.
Dazu würde ich gerne eine Geschichte schreiben.

Es geht um den Nebelnarren, aber eigentlich... muss man die Dinge manchmal umgekehrt sehen, um sie wirklich interpretieren zu können

Freue mich auf Gedanken eurerseits zum Narren,

Ohne Schmarrn

Jasmin
Jasmin Räbsamen, Anmerkung zum Gedicht

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