Margit Farwig

Liebesnacht

Liebesnacht

 
Unterwegs im Mondenschein

fällt mir ein mein Kämmerlein

denke an die schönen Stunden

die ich dort mit dir gefunden

 
artig decktest du mich zu

stelltest unters Bett die Schuh

dass sie schön in Reih und Glied

nicht erkennen, was man sieht

 
dann zogst du von mir die Kleider

sahst im Geist die vielen Neider

kann ich doch nicht richtig ruhen

angezogen und mit Schuhen

 
was war das für eine Nacht

als ich die Augen zugemacht

träumte von der Liebe herrlich

träumte, pst, ja, sehr begehrlich

 
Ruhe, erste Bürgerpflicht

galt doch für uns beide nicht

liebten uns nach Strich und Faden

liebten nahtlos ohne Fragen

 
erst als alle Kraft dahin

auch nicht für den Neubeginn

sanken wir in tiefe Ruh

machten beide Äuglein zu

 
nur ein letztes Seufzen schielt

nach der Hand, die ich nun hielt

so umschlungen taucht’ die Nacht

ein in Schlafes  Tiefe  sacht

 
© Margit Farwig

 

 

 

Liebe Gundel, das widme ich Dir, meine liebe Lyrikfreundin, gestern war aber auch wirklich kein schönes Träumen angesagt von diesem Ötzi.

Schmunzelgrüße von Deiner Lyrikfreundin Margit

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Mit dem Schreiben und Dichten, ist das so eine Sache.So war ich oft der Meinung, nur lyrisch Schreiben zu können, falls ich mich in einem annähernd, seelischen Gleichgewicht befände, erkannte aber bald die Unrichtigkeit dieser Hypothese.Wichtig allein, war der Mut des Eintauchens.Das Eins werden mit dem kollektiven Fluss des Ganzen. Meine Gedanken, zärtlich zu Papier gebrachten Gefühle,schöpfte ich stets aus diesem Fluss.

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