Rainer F. Storm

M Ä R Z

Nicht mehr weit weg ist jetzt der Frühling!
Der Winter scheint besiegt zu sein.
Es naht die Zeit der "tausend" Blüten
und alle Vögel kehren heim.
 
Noch sind verwaist die Tisch´ und Stühle,
die vor den Pub´s und Cafe´s steh´n.
Doch dringt sie durch, die warme Sonne,
wird man bald reges Treiben seh´n!
 
Schon reges Treiben herrscht dagegen,
in Wald und Flur für´s täglich Brot.
Was wäre, wenn sie nicht mehr wären, -
die Bauersleut´- ich denke Not?
 
Am Waldesrand liegt mancher "Meter"-
vom Baumholz zum Transport parat.
Vorbei die Zeit des Heckenschneiden´s -
und auf dem Feld die erste Saat.
 
Schon sprießen überall die Stauden.
Ganz weiß erblüht der Schlehenstrauch.
Die ersten Apfelbäume blühen.
Der Baumschnitt löst sich auf in Rauch.
 
Fast mittendrin im Saatmond Märzen,
beginnt der Frühling schwarz auf weiß!
Wie er sich gibt das weiß noch keiner. 
Vielleicht mit Wärme oder Eis?
 
Oft kam schon - viele werden´s wissen -
der Winter noch einmal zurück.
Und traf die schon erwachte Flora,
wie auch die Fauna, ziemlich dick!
 
So kann es sein, dass sich im Märzen,
ein bisschen der April schon zeigt.
Mit bunten Wetterkapriolen, -
doch nichts zum Trotz: Wir sind bereit!
 
Bereit den März zu akzeptieren,
wie er sich uns auch immer gibt!
Ihm zu dem Einzug applaudieren -
dem Monat mit dem Frühlingstick!
 
 
 
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.03.2008. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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