Sieghild Krieter
Wehmut
Sonett
Ich spürte längst der Abschied war gekommen
Ja, er saß da vor einer Rosenwand
als er mir reichte seine kalte Hand
hab ich ganz leis’ der Worte Lieb vernommen.
Komm nah ganz nah hört ich ihn leise rufen
mach auf dein Fenster in der Nacht ganz weit
leg einen Schleier über dich ganz breit
und flieh mit mir auf Zephyrs schnellen Hufen
Ein letztes Mal wollt’ ich die Ros berühren
Den Zauberduft gewährte mir die Nacht
Mit heißem Flirren tat sie mich verführen
bevor der Duft versenkte seine Macht.
Ja einmal noch durft ich den Duft erspüren
und still ganz still hab ich an dich gedacht.
Lyrik/©&ie
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.03.2008.
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