Gudrun Zydek

Ein Lebenslauf in der Symbolik der Zahlen - Teil II

 
 
Die Vierzig, vier, heißt Arbeit, Pflicht
und gar nicht selten auch Verzicht.
Dabei schenkt sie Zufriedenheit,
war man zu geben stets bereit.
 
Voll Disziplin stellt sie die Weichen,
für alles, was man will erreichen.
Sie schaut nach vorn, sie spart und lenkt,
weil sie an künftge Zeiten denkt,
und kann es manchmal auch nicht lassen,
mit Politik sich zu befassen.
 
Die Fünf bedeutet Freiheit pur,
für sie gibt es nicht Ordnung nur.
Sie sieht die vielen neuen Ecken,
die es nun gilt noch zu entdecken.
 
Man sieht die Welt mit neuer Lust,
mit viel Gefühl und ganz bewusst.
Man möchte sich oft so verhalten,
als könnt man alles neu gestalten.
 Doch spätestens bei sechs erfährt
die Fünf, dass sie nicht ewig währt.
 
Mit sechzig sieht der Mensch nach innen,
er fängt nun an sich zu besinnen.
Wie war mein Leben, war es gut?
Und macht sich gleich schon wieder Mut. 
 
War doch nicht schlecht und denkt sich heiter,
ich mach in diesem Sinne weiter.
Er konzentriert in diesem Stile
 sich voll und ganz auf die Familie
und steht auch sonst zu jeder Zeit
 mit Rat und Tatkraft gern bereit.
 
Die Siebzig ist ein Meilenstein,
wie könnte es auch anders sein,
denn sieben ist die Zahl des Denkens,
der Wissenschaft und des Versenkens.
 
Sie setzt des Lebens starre Zwänge
in größere Zusammenhänge
und sucht die Antwort unsres Lebens,
doch manchmal tut sie's auch vergebens.
 
 
 
 
© Gudrun Zydek
 
 
Schluss folgt 
 

Leider ist mir erst jetzt diese Fortsetzung möglich, da ich fast zwei Tage keinen Internetzugang hatte.Gudrun Zydek, Anmerkung zum Gedicht

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