Ingo Baumgartner
Ruhestörung
Gemächlich
schiebt das Bächlein seine Wellen
Im flachen Bett durch Ackerland und Weiden.
Es bleibt im sanften Murmeln selbst bescheiden,
Als wollte es sich nie dem Anblick stellen.
Da fängt das
Wasser an sich aufzuhellen,
Es kann den Druck, die Unrast nicht mehr meiden,
Denn Steine, die das enge Bett nun kleiden
Verschäumen, bilden erste, steile Schnellen.
Nichts kann den Wassersturz im Zaume halten,
Ein irres Rasen scheint den Bach zu drängen.
Als würden böse Wassergeister walten.
Sie kann den Lauf wie ehedem gestalten.
Der Puls beruhigt sich zu Plätscherklängen.
Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Ingo Baumgartner).
Der Beitrag wurde von Ingo Baumgartner auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.03.2008.
- Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).
aon.at (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)