Regine Stahl

Hoch-Zeit

Hoch-Zeit
 
wenn der Winter ist vorüber
und der Frühling zieht nun ein
geht das Herz mir wieder über
freu mich über Sonnenschein
 
Blütenmeere zier'n den Garten
strahl'n in in ihrer ganzen Pracht
endlich hört es auf das Warten
Sommer naht mir aller Macht
 
Die Menschen strahlen Liebe aus
das geht von ganz alleine
die Wärme lockt sie aus dem Haus
der Frühling tut das Seine
 
Verliebte Pärchen überall
kann man jetzt wohl sehen
die Kühe muh'n in ihrem Stall
könn' nicht mehr ruhig stehen
 
Die Hoch-Zeit ist gekommen
daran erfreut sich jeder
und fühlt sich fast benommen
ganz leicht wie eine Feder
 
Ich wünschte diese schöne Zeit
würde nur nie vergehen
und doch sind wir schon bald bereit
den Herbst wieder zu sehen
 
(c) Regine Stahl
 

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Vom Kinderlied

„Hänschen klein ging allein“

bis zu Schillers

„Freude schöner Götterfunken,Tochter aus Elysium“

haben Dichter ihre Gedanken und Gefühle niedergeschrieben und Komponisten die Texte in Töne verwandelt.

Hätten Schiller und Beethoven in ihrem ganzen Leben nur diese zwei Werke erschaffen, die Menschheit hätte sie nie vergessen und immer wieder dankbar dafür verehrt, sind es doch unsterbliche Geschenke aus dem Geiste einer höheren poetischen Welt geboren.

Was ist ein vollkommeneres Kunstwerk, die Rose im Garten oder das Gänseblümchen auf der grünen Frühlingsflur ?

Wer nicht nur mit den irdischen Augen zu sehen versteht, sondern auch mit den geistigen Augen, dem wird die Antwort nicht schwer fallen.

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