Ingrid Bezold

Mit Erich Kästner im Café

Mit Erich Kästner im Cafe´.

Du bist – ganz allgemein gedacht-
nicht wirklich schön; zum Glück.
Warum hab ich zurück gelacht …
es war wohl dein verschmitzter Blick.

Zwischen den Stühlen, im Eckcafe´
erzähltest du aus deinem Leben.
Ich rührte dabei den Kandis im Tee
und fühlte es sacht in mir beben.

Es lärmt der Spiegel an der Wand
und bis zur Taille warnt das Herz.
Die Zigarette in deiner Hand -
dein Knie an meinem. Im März.

Es ist dein Geschick, mit Worten zu spielen,
das dich erstrahlen lässt, wenn du sprichst.
Ein Leichtes für dich, die Frau´n zu erzielen,
denen du später die Herzen dann brichst.

Lieber E.K., ich hab dich durchschaut.
Dem Mann, der mich liebt, bleib ich treu.
Der Gedanke an dich wärmt zwar unter die Haut,
doch ich will keinen Tag, den ich später bereu´.


* Es ist schon halb Sieben. Der Wecker schellt.
Tschüss, E. K.; warst mir nächtens ein Held.


* (C) Ingrid Bezold

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Ingrid Bezold).
Der Beitrag wurde von Ingrid Bezold auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.05.2022. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Leserkommentare (9)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Mehr aus der Kategorie gesprochene Gedichte

Weitere Beiträge von Ingrid Bezold