Kerstin Langenbach

Ein Zauber

"Ein Zauber"

 
Wenn ein Zauber mich entführte,
in die Lüfte hoch hinaus.
Ich Flügel sanft im Nacken spürte,
göss´ ich meine Tränen aus.
 
Setzte mich still auf eine Wolke,
weinte Sehnsucht leis hinab.
Ich machte dich, weil ich es wollte,
der warmen Ströme richtig nass.
 
Du würdest schauen in den Himmel,
wo nur ein Wölkchen ist zu seh´n.
Und ich würde für dich ́nen Schimmel,
mit Winden zu dir runter weh´n.
 
Zögertest nicht,
dich drauf zu schwingen,
für den Weg ins Himmelblau.
Vertraue mir, dir würd´s gelingen
der zwei Herzen Brückenbau.
 
Gelangst du dort, wo ich schon warte
in schnellem Trabe endlich an.
Brauchen wir keine Himmelskarte,
für Wege, der man sich besann...
 
Und all die Zeit der sehnend Stunden,
die wir recht lang, mussten verleben.
Wäre für immer ganz verschwunden,
wenn unser Hände sich verwebten.
 
© KLa / 2007

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.12.2007. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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