Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Gnadenlos“ von Rainer Tiemann

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Renate Tank (renate-tankt-online.de) 28.01.2019


Lieber Rainer,

"Gnadenlos",
ein Titel, der allein schon betroffen macht
und das Gedicht in seiner Macht
führt Vers für Vers in eine Not,
die da endet mit dem Tod...
Die greisen Eltern dürfen leben,
der Sohn wurde anheim gegeben.
Das kann ein Mensch nur schwer verstehen,
kann ja den Gottesplan nicht sehen.
Der Glaube wird oft sehr geprüft;
- denn vor ihnen selbst ihr KIND entschlief.

Liebe Grüße sende ich an dich - Renate

 

Antwort von Rainer Tiemann (29.01.2019)

Liebe Lyrik-Freundin Renate, nicht nur ein herzliches Dankeschön fürs Lesen. Allein dein gereimter Kommentar ist lesenswert! Herzlich grüßt dich RT.


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chriAs (christa.astla1.net) 12.08.2010

Zu einem "alten" Gedicht von 2008: Wenn Eltern ein Kind durch den Tod verlieren; damit werde ich oft im Heim konfrontiert, viel darüber sprechen und sprechen lassen ist wichtig. Zu meiner Mutter sagte ich oft, wer weiß, ob ich nicht vor dir sterbe; mit 96 wurde sie dann doch von den Leiden des Alters erlöst (blind, taub, beinamputiert..)Und der Trost, sie sind uns (nur) vorausgegangen. Lieben Gruß, christa

 

Antwort von Rainer Tiemann (12.08.2010)

Dieses "alte" Thema ist immer wieder aktuell, liebe Christa. Danke fürs Lesen und den liebenswerten Kommentar. Herzlichst RT


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Malerin (reese-horstt-online.de) 17.06.2008

Lieber Rainer!
Das kann man gut verstehen.
Vom Schicksal nicht gut gemeint.
Es zeigt sich manchmal mit unbegreiflicher Härte.
Man muss lange darüber nachdenken; aber
alles gehört zu unserem Leben.
Lass Dich herzlich grüßen und einen
schönen Abend wünschen Dir Horst + Ilse

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

Ja, liebe Ilse, lieber Horst, das ist ein hartes Los. Wir werden den beiden alten Herrschaften so gut beistehen wie es geht, obwohl mehr als 250 km zwischen uns liegen. Auch hier kann Lyrik ein Ventil sein. Danke und einen ganz lieben Gruß an euch. RT


mkvar (margit.kvardadrei.at) 17.06.2008

Ach Rainer mir mir lief
es kalt über den Rücken,
da möchte ich gleich sterben.
Das ist das Schlimmste,
es grüßt Margit

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

Mir, liebe Margit, erging es so, als ich davon erfuhr. Habe gleich schreiben müssen. Liebe Grüße von RT


Alida (alidaswelthotmail.de) 16.06.2008

Lieber Rainer! Dein Gedicht hat mich sehr berührt! Die Frage nach dem Warum wird gerade hier im Forum oft gestellt. Ob es wirklich gnadenlos vom Kosmos oder Gott oder irgendwas ist, weiß ich nicht. Aber das Gefühl, was bei solchem Leid bleibt, das kenne ich. Ist es nicht erstaunlich, dass wir dennoch immer wieder Mut zu einem Neuanfang haben? Oder zum Weiterleben? Wo kommt DAS her? Grübelgrüße von Alida

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

Liebe Alida, danke fürs Lesen und deinen lieben Kommentar. Fragen über Fragen, die wir nicht beantworten können. Herzlich sei gegrüßt von RT.


Seele (gabierbergmx.at) 16.06.2008

Lieber Rainer, ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres , als wenn betagte Menschen ihre Kindern ins Grab nachschauen müssen. Ich kenne ein paar Fälle, wo das mehrmals passiert ist.
Du hast dein Gedicht voller Mitgefühl und sehr bewegend geschrieben. Liebe Grüße Gabriela.

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

So, liebe Gabriela, haben wir das auch gesehen. Ich musste dann schreiben. Freundlich grüßt RT.


seestern (eMail senden) 16.06.2008

Lieber Rainer
Den Wunsch, vor ihren Kindern zu sterben, hegen eigentlich doch alle Eltern. Doch nicht immer geht er in Erfüllung. Es ist auch nicht in jedem Fall schön, alt zu werden. Doch eines ist gewiss, wir sollten so leben, dass wir das heute geniessen, denn das gestern ist vorbei und was morgen ist und wie lange es dauert, das wissen wir nicht.
Herzliche Grüsse
Ursula Mori

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

Hallo Ursula, ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar und liebe Grüße ins schöne Bern von RT.


wimo (jowimothesgmx.de) 16.06.2008

Traurig dein Gedicht, lieber Rainer, aber oft Realität und für Eltern sehr schlimm, wenn die Kinder zuerst gehn müssen. Oft der Fall und auch selbst so im Bekanntenkreis miterlebt durch einen tragischen Verkehrsunfall.
Dir einen herzlichen Gruss von Wiltrud

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

Danke sehr, liebe Wiltrud, für deine Anteilnahme. Grüße dich herzlich. RT


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Gundel (edelgundeeidtner.de) 16.06.2008

Lieber Rainer, Dein Gedicht macht mich sehr traurig und wir stehen daneben und müssen leider damit weiter leben. Da taucht wirklich die gr. Frage auf: *War es wirklich Gottes Wille*? Schwer zu beantworten. Trotzdem traurigen Text sehr gelungen von Dir beschrieben.
Liebe Grüße schickt Dir Gundel

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

Wir trauern mit den alten Herrschaften, liebe Gundel. Sind deshalb auch bald wieder fort. Danke und viele Grüße von RT.


Heinz Saering (hesaering1-at-aim.com) 16.06.2008

Ja, lieber Rainer, so gibt es vieles, was wir nicht verstehen und wo einem auch Zweifel kommen können.
Gut geschrieben, dein Gedicht.
Liebe Grüße von Heinz

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

Danke dir sehr, Heinz, man fühlt wohl so. Darum mein Gedicht. Liebe Grüße von RT.


Gudrun Zydek (webmastergudrunzydek.de) 16.06.2008

In ganz ruhigem Ton erzählst du uns diese traurige Geschichte, als Beobachter sozusagen. Aber wie wirkungsvoll! Es ist immer schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber am schlimmsten ist es wohl, das eigene Kind zu Grabe zu tragen.
Meine Schwiegermutter hat den Verlust ihres zweiten Sohnes bis an ihr Lebensende nicht verwunden.
Liebe Grüße dir
von Gudrun

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

Dann, liebe Gudrun, ist auch Lyrik ein willkommenes Ventil, meine ich. Danke und ganz herzliche Grüße. RT


hsues (hsues_47web.de) 16.06.2008

Dein ruhiger Erzählton, die festgefügten und gut gereimten Strophen deines Gedichtes gefallen mir, lieber Rainer, auch wenn du eine sehr tragische Geschichte, die traurig stimmen muss, erzählst.
Die Fragen am Ende lassen sich wohl nicht beantworten, und den Leser ratlos und nachdenklich zurück ...
Herzliche Grüsse nach Köln, Heino.

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

Lieber Lyrik-Freund, wie gut, dass es das lyrische Ventil gibt! Danke und liebe Grüße von RT.


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FranzB (eMail senden) 16.06.2008

Ja lieber Rainer, Gedanken die ich sehr gut kenne von Mutter und auch so vielen Freunden. Wer, kann dies alles verstehen? Prüfung Gottes? Liebe Grüße Dir und Familie
Franz

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

... und ich, lieber Franz, habe das dann entsprechend verarbeitet. Gruß von RT


cwoln (chr-wot-online.de) 16.06.2008

Lieber Rainer,
Endlose Trauer und Verzweiflung erleiden oft Eltern, deren Kinder sterben. Ich frage mich immer
WIE HÄLT DAS EIN MENSCH AUS.
Ich glaube, es ist das Schlimmste im Leben. Dass ihr Lebensmut sinkt und sie nicht mehr leben wollen, kann ich verstehen.
Möge ihnen GOTT die Kraft zum Weiterleben geben mit nicht nur Leidempfinden.
Morgengruß v. Chris

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

All das, was du schreibst, liebe Chris, ging auch mir durch den Kopf. Dann habe ich geschrieben... Grüße dich vielmals. RT


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 15.06.2008

Lieber Rainer,

Es ist ein unerträglicher Gedanke ein Kind zu verlieren. Unsere beiden Kinder streben der 60 zu. Einen Enkel haben wir schon verloren und sind noch immer sehr traurig darüber.

Wir hoffen inbrünstig, dass wir nochmal derartig trauern müssen.

Herzlich grüßt Karl-Heinz

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

Du meinst wohl, lieber Freund, dass ihr NICHT nochmal so trauern müsst, oder? Freundliche Grüße von RT.


Heidemarie Rottermanner (rottermanneraon.at) 15.06.2008

Lieber Rainer,

es gibt zuviel Leid auf dieser Welt,
und ich weiß die Antwort auch nicht,
ich glaube es hilft nur, diesen Menschen die leiden, beizustehen, ihnen zuhören, sie trösten.
Meine Freundin sagt auch oft, warum gerade ich, warum muss ich diese Krankheit haben und dann sagt sie, es ist wohl meine Aufgabe und die muss ich lösen. Ich höre dann immer nur still zu und weine mit ihr.

Heidemarie

 

Antwort von Rainer Tiemann (17.06.2008)

Liebe Lyrik-Freundin, ich musste das auf meine Weise verarbeiten. Danke für deine lieben Zeilen, sagt RT.


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