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„Die Menschenplage“ von Karl Wiener

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Simone Wiedenhoefer (eMail senden) 21.09.2008

Lieber Karl,
dieses Gedicht hat mir sehr gut gefallen und spricht an manchen Stellen mir aus der Seele. Tja, die Hexenverfolgung der Kirche ist ein sehr dunkles Kapitel und mir völlig fremd, warum trotz allem eine solche Institution bis heute mit einer solchen Blutschuld Bestand hat. Gott und Kirche sind für mich zwei verschiedene Welten. Ich glaube an Gott, aber nicht an die Kirche. Wie heißt das Gebot doch so schön "Du sollst nicht töten"? Und wer hat es mehr missachtet als die Kirche auch heute noch, so wie viele andere Religionen auch, die meisten Kriege werden aus religiösem Wahn geführt, völlig verrückt die Menschheit. Danke für das schöne Gedicht, es hat mir sehr gut gefallen. Liebe Grüße sendet Simone

 

Antwort von Karl Wiener (21.09.2008)

Liebe Simone, Ich freue mich, daß dir mein Gedicht gefällt. Muß es statt "Gott schuf die Menschen sich zum Bilde" nicht besser heißen "Alle Menschen sind gleich vor Gott"? Herzlichst, Karl


ingrid Drewing (ingrid.drewinggmx.de) 21.09.2008

Lieber Karl,
Dein Gedicht gefällt mir gut.Du prangerst hier zurecht unsere Maßlosigkeit und Überheblichkeit an.Aber der wahre Glaube an Gott ist nicht daran schuld,der bedeutet nämlich demütig sein und die Schöpfung bewahren.Der Wahn des Menschen ist der,dass er sich an die
Stelle Gottes setzt und nur sich liebt.
Die Verbrechen ,die im Laufe der Geschichte angeblich im Namen Gottes
verübt wurden und leider noch begangen
werden,zeigen nur ,wie vermessen, dumm
und ungläubig Menschen sein können.
Liebe Sonntagsgrüße sendet Dir
Ingrid

 

Antwort von Karl Wiener (21.09.2008)

Liebe Ingrid, Ich danke dir für deinen Kommentar. Ich glaube, wir sind uns einig. Es ist wohl ein alter Übermittlungsfehler, der anstelle von "Alle Menschen sind gleich vor Gott" setzt "Gott schuf die Menschen sich zum Bilde. Mein Gedicht "Die Gretchenfrage" will Gleiches sagen. Herzlichst, Karl


Heinz Saering (hesaering1-at-aim.com) 21.09.2008

Lieber Karl,
du hast hier in sehr guten Versen Wesentliches über d e n Menschen ausgedrückt. Hier liegt aber ein Problem, das dir sicher im Grunde auch bewusst ist: Wir Menschen gleichen nicht nur keinem Gott, sondern wir gleichen auch untereinander nicht. Menschen sind in mehrfacher Beziehung sehr, sehr unterschiedlich, sodass es sehr fragwürdig ist von d e m Menschen zu sprechen. Die bestehenden Übelstände aus der Welt zu schaffen, ist ungeheuer schwer, wenn nicht ausgeschlossen. Aber Verbesserungen sind schon möglich. Geben wir nicht auf!
Liebe Grüße von Heinz

 

Antwort von Karl Wiener (21.09.2008)

Lieber Heinz, Vielen Dank für deine freundlichen Zeilen. Natürlich hast du recht. Die Menschen gleichen sich nicht untereinander. Aber hätte ich schreiben sollen: Manch Mensch? Ich wollte ja nur ein Mißverständnis ausräumen. An der bewußten Stelle müßte es wohl heißen "Alle Menschen sind gleich vor Gott" und nicht "Gott schuf den Menschen sich zum Bilde". Siehe hierzu auch mein Gedicht "Die Gretchenfrage". Herzlichst Karl


Gerald Eichler (gerald.eichlergmx.net) 21.09.2008

Hallo Karl,

supergeschrieben und zusammengefügt. Viele meinen wirklich sie wären Gott persönlich, so Einen habe ich als Vorgesetzten, da kann ich ein Lied von singen, sag ich Dir.

Viele Grüße, Gerald

 

Antwort von Karl Wiener (21.09.2008)

Hallo Gerald, vielen Dank für deinen freundlichen Kommentar. Ich will ja nur ein Mißverständnis aufklären. Es muß heißen: Alle Menschen sind gleich vor Gott statt alle Menschen gleichen Gott. Zum gleichen Thema wäre da noch mein Gedicht \


W.F.S. (eMail senden) 21.09.2008

Hallo Karl,
Wie wahr!
Ob diese Menschen noch erkennen,
dass nicht sie die Schöpfer sind?
Sich nur in Lug und Trug verrennen,
und vernichten - dumm und blind.
Mehr solch´ Denker braucht die Welt,
dass sie nicht voll zusammenfällt!
Herzliche Grüße
Walter

 

Antwort von Karl Wiener (21.09.2008)

Lieber Walter, vielen Dank für deinen freundlichen Kommentar. Da ist doch in der Verganenheit sicher mal etwas verwechselt worden: Alle Menschen sind gleich vor Gott -> Alle Menschen sind gleich Gott. Herzlichst, Karl


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