Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Osterfest“ von Christiane Mielck-Retzdorff

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Michaela Trieb (eMail senden) 02.04.2009

Welch wahre Worte, liebe Christiane.
LG Michaela

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (03.04.2009)

Ich danke Dir, liebe Michaela, und grüße Dich ganz herzlich Christiane


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hansl (eMail senden) 29.03.2009

Liebe Christiane,
fein!!! Klartext zu Ostern... vielleicht siehr ja mancher Leser jetzt klarer von wegen kirchliche Feiertage..??

Liebe Abendgrüße
Faro

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (31.03.2009)

Schön wäre es, lieber Faro. Ich danke Dir für deinen Kommentar und sende Dir liebe Morgengrüße Christiane


mkvar (margit.kvardadrei.at) 29.03.2009

das ist die große Frage
liebe Christiane, es grüßt
Margit

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (31.03.2009)

Liebe Margit, ich denke, wir sind nicht mehr bereit, uns den moralischen Anforderungen der christlichen Lehre zu stellen und ertränken diese Erkenntnis in Konsum, weil es schließlich alle so machen. Ich grüße dich herzlich Christiane


Simone Wiedenhoefer (eMail senden) 28.03.2009

Liebe Christane,
die christlichen Werte sind doch längst verloren gegangen, genauso wie der Sinn dieser Feste.
Bei mir kommt nie ein Braten auf den Teller, verstehe es auch nicht, dass man am Fest der Liebe, solch ein Blutvergießen macht, nur damit die Weihnachtsgans auf dem Teller liegt und zu Ostern werden mehr Lämmer (Tierkinder) geschlachet als an anderen Tagen, schlimm, ganz schlimm.
Ich bin sehr gläubig, aber nicht religiös, weil ich das trenne. Tiere werden in fast jeder Religion für solche Feste geopfert, aber das alte Testament ist längst hinfällig und eh viel zu grausam.
Ich weiß, warum ich kein Fleisch esse, aus Liebe zum Mitgeschöpf.
Gott ist die Liebe.
Dein Gedicht hat mir sehr gefallen, auch weil es sehr tiefsinnig ist, so etwas gefällt mir.
Einen lieben Gruß sendet Dir Simone

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (29.03.2009)

Liebe Simone, Du hast, genauso wie unser Dichterkollege Philipp Weltver, eine ehr konsequente Haltung zum Verzehr tierischer Nahrung und das respektiere ich. Das kann auch einen religiösen Aspekt haben, denn, meines Wissens, lehrt auch der Buddhismus die Achtung jedes Lebenwesens. Allerdings ist das Fressen und Gefressen werden ein Naturgesetz, das auch für Tiere untereinander gilt. Selbst die Amsel frißt den Regenwurm. Und der Allesfresser hatte es in der Evolution leichter. Nur egal wie man das Osterfest begeht, sollte man nicht vergessen, warum wir es feiern oder zumindest darüber nachdenken. Das Thema Auferstehung bietet viele Möglichkeiten der Interpretation. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag und grüße Dich herzlich Christiane


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 28.03.2009

Liebe Christiane,

Genausowenig wie Osterhasen und Ostereier etwas mit der Auferstehung zu tun haben, so wenig hat der Weihnachtsbaum etwas mit Weihnachten zu tun, den Jesus wurde unter Palmen und Olivenbäumen geboren.

Ich grüße dich herzlich
Karl-Heinz

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (29.03.2009)

Lieber Karl-Heinz, ich glaube, es ist Jesus egal, wie man seiner gedenkt, nur seine Lehren unter Geschenken und Ostereiern zu begraben, wird ihm kaum recht sein. Wir sollten ein Gleichgewicht zwischen modernem Konsum und den christlichen Werten finden und auch vermitteln. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag und grüße Dich herzlich Christiane, aus dem trüben und regnerischen Norddeutschland


Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 28.03.2009

Liebe Christiane! Was wäre Lyrik ohne Gedanken und Gefühle wider den Strom, gegen diesen "mainstream"?
"Nur der große Heiland weint:
wer tut seine Lehre kund?" ...
"Warum hat man missverstanden
ein jedes dieser Christenfeste?" ...
Mir gefällt sehr, dass Du das bringst - und wie Du das bringst:
es entbehrt ja nicht einer Komik, dieses widerösterliche Ostergebaren:
"Kommerz, Konsum und Hasenbraten ...
Papa hoppelt durch den Garten ..."
Mit Dank und herzlichen Grüßen, liebe Christiane: der August.

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (29.03.2009)

Lieber August, ich habe, weiß Gott, nichts dagegen, dass die Kinder zu Ostern mit Eiern gemästet werden, aber es stört mich, dass die eigentliche Aussage der Feiertage völlig in den Hintergrund tritt. Wieder ein Zeichen unabläßlichen Werteverlusts. Im Süden mag es wenigstens Osterprozessionen geben, aber im Norden sieht man nur noch Kommerz. Die "unrealistische" Auferstehung bietet für jedes Alter die Basis für eine Betrachtung oder Diskussion. Statt dessen wird gefressen. Und selbst der schon bei Goethe so eindruckvoll in Szene gesetzte Osterspaziergang wird zur lästigen Pflicht mit Oma und Opa. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag und grüße Dich herzlich Christiane


cwoln (chr-wot-online.de) 28.03.2009

Liebe Christiane,
bunte Eier gibt es jetzt schon das ganze Jahr über. Der Konsum bestimmt unser Leben.
Nur nicht nachdenken, sondern kaufen.
Das ist, was uns täglich die Wirtschaft vorgaukelt. Kauf ein neues Auto, ob du es später bezahlen kannst, interessiert nicht.
Dabei wäre Bescheidenheit und Rückbesinnung der richtige Weg.
Da sind die Eltern und Lehrer gefragt, den Kindern den wahren Sinn des Osterfestes zu erklären und sie auf den ERLÖSER DER MENSCHHEIT hinzuweisen.
Herzlich grüßt Chris

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (28.03.2009)

So ist es, liebe Chris, und das ist leider bei vielen christlichen Festen so, der eigentliche Sinn geht verloren. Ich warte nur noch darauf, dass von den Medien die Sitte propagiert wird, sich auch noch zu Pfingsten reichlich zu beschenken. Da bringt dann der Pfingstochse die Präsente und man schmückt das Haus mit Schnittblumen und Luftschlangen, und das ganze unter dem Mäntelchen Konjunkturprogramm. Das erfreut den Heiligen Geist :)) Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und sende Dir liebe Grüße Christiane


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