Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Abendgesellschaft“ von Christiane Mielck-Retzdorff

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RosMarin (lunaamaliaaol.com) 22.10.2009

hallo, liebe christiane, vor meinen augen entsteht ein ein bild voller gut gekleideter menschen, die viel reden und nichts sagen, die lächeln und trinken und doch unendlich einsam sind.gefällt mir sehr gut.
gruß von rosmarin

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (23.10.2009)

Ich danke Dir, liebe Rosmarin. Auf diesen Gesellschaften wird oft mehr schein als sein praktiziert. Man flüchtet hinter die Maske gesellschaftlicher Konventionen, auch wenn dahinter schon alles zerbröckelt ist. Gerade in solchen Gruppen kann man die Einsamkeit förmlich riechen. Ich grüße Dich ganz herzlich Christiane


Elvira Pulaka (eMail senden) 20.04.2009

Der erste Gast, der so eine Gesellschaft gern verlässt, ist selbst der Wille...deshalb vielleich auch hängen Fragen in der Luft meist in der abends Stille? fragend Elvira?

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (22.04.2009)

Liebe Elvira, in einer kleinen Gesellschaft bekannter Menschen bleibt vielleicht der Wille zu fragen. In einer großen, gemischten Gesellschaft ist das gar nicht opportun. Doch dazwischen gibt es diese Gesellschaften, in denen unausgesprochene Fragen, Gespenstern gleich, umherhuschen und zart nagende Zweifel an sich oder anderen in unverbindlicher Kommunikation Deckung suchen. Man schweigt, weil man keine Antworten hören will und sucht doch welche. Ich danke Dir für deinen Kommentar, der ja selber ein Gedicht ist, und dazu noch ein gutes. Herzlich grüßt Christiane


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 18.04.2009

Liebe Christiane.

Das ist eine Soiree mit Hindernissen.

Herzlich grüßt
Karl-Heinz

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (19.04.2009)

Lieber Karl-Heinz, es ist eher eine Soiree mit ungeladenen Gespenstern, die herumschleichen und die Stimmung trüben, weil jeder sie ignoriert. Liebe Sonntagsgrüße sendet Christiane


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hansl (eMail senden) 18.04.2009

Liebe Christiane,

eindrucksvoll hast du die bedrückende Stimmung einer "Menschenansammlung" eingefangen, die sich nichts (mehr) zu sagen hat...

Liebe Abendgrüße
Faro

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (19.04.2009)

Ich danke Dir, lieber Faro. Und dabei wird viel geredet, und jeder versteckt sich hinter seinen oberflächlichen Worten. Herzliche Sonntagsgrüße sendet Christiane


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norbert wittke (norbertwittkelyrikhotmail.com) 18.04.2009

Liebe Christiane, es gibt diese Gesellschaften, wo viel und nichts gesagt wird. Liebe Grüße Norbert

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (19.04.2009)

So ist es, lieber Norbert, und es stört immer ein wenig die Stimmung. Herzliche Sonntagsgrüße sendet Christiane


Simone Wiedenhoefer (eMail senden) 18.04.2009

Liebe Christiane,
sehr bedrückende aber auch aussagekräftige Zeilen. Sie stimmen nachdenklich.
Herzlich grüßt Dich Simone

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (19.04.2009)

Ich danke Dir, liebe Simone. Zweifel sind wie Gespenster, und schleichen kaum sichtbar umher. Man versucht sie zu ignorieren oder verbannt sie in das Reich der Einbildung. Doch kann man sie erst vertreiben, wenn man sich ihnen stellt. Ich wünsche Dir zweifelsfrei einen fröhlichen Sonntag und sende Dir liebe Grüße Christiane


Seele (gabierbergmx.at) 18.04.2009

Liebe Christiane, Gedanken und Worte mit tiefem Seelengrund... gern gelesen von mir.... Ganz liebe Grüße von Gabriela.

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (19.04.2009)

Ich danke Dir, liebe Gabriela, für deinen Kommentar und sende Dir ganz herzliche Sonntagsgrüße Christiane


lesezeichen (g.deckerrheinerft24.de) 18.04.2009

Dein sehr nachdenklich stimmendes Gedicht zeigt wie Zweifel sich bei der mühsamen Suche nach einer Problemlösung breit machen.
Besser könnte man diese Gefühlsschwankungen nicht ausdrücken, liebe Christiane!
Hat mir sehr gut gefallen.
Herzliche Wochenendgrüße an Dich!
Gerhild

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (19.04.2009)

Ich danke Dir, liebe Gerhild, auch für die reizende Postkarte, die Du mir geschickt hast. Zweifel haben eine negativere Energie als unangenehme Gewissheiten. Und sie schleichen so stumm vor sich hin. Ich sende Dir herzliche Sonntagsgrüße Christiane


Jela (eMail senden) 18.04.2009

Hallo, bedrückende Zeilen. Sie ist gar nicht fröhlich, diese Abendgesellschaft. Viele Grüße von Daniela

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (18.04.2009)

Danke für deinen Kommentar, liebe Daniela. Es kann durchaus sein, dass so eine Gesellschaft nach außen hin fröhlich wirkt, aber sehe ich genau in die Gesichter und spüre die Schwingungen, dann empfindet ich manchmal genau das, was ich in dem Gedicht geschrieben habe. Und das ist dann durchaus bedrückend. Ich wünsche Dir ein fröhliches Wochenende. Herzlich grüßt Christiane


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