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„Die Wirtschaftskrise“ von Klaus Heinzl

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Simone Wiedenhoefer (eMail senden) 25.04.2009

Lieber Klaus,
absolut genial Deine Zeilen. Du bist wirklich ein ganz großes Talent und kannst auch über sehr schwierige Themen schreiben. Ganz tolle Reime und das Tolle, keine unsauberen Reime, dass gefällt mir dann noch sehr viel besser. Die habe ich nämlich für meine Gedichte auch abgeschafft. Nun folgt ein Sammelkommentar, weil ich das nicht immer wieder neu schreiben möchte und ich auch gar nicht dazu in der Lage bin im Moment.
Mir ist eigentlich nicht nach Lesen & Kommentieren, aber ich wollte wenigestens nicht ohne Worte gehen.
Habe heute Morgen mein erst neun Monate altes Zwergkaninchen Spencer beerdigt. Ich werde mich heute für eine längere Zeit von euch allen verabschieden. Ich weiß noch nicht genau, wann ich wieder zurückkomme. Bis irgendwann mal wieder.
Von Herzen alles Liebe Dir sendet Simone

 

Antwort von Klaus Heinzl (26.04.2009)

Liebe Simone! Wenn man was sehr Wertvolles und Liebgewonnes verloren hat, dann ist es umso schmerzlicher es schließlich unerwartet zu verlieren. Hast mein volles Mitgefühl und tröste Dich mit dem Gedanken, dass Dein Zwergkaninchen nun sicher im Hasenhimmel ist. Da es (davon geh ich jetzt mal aus) nicht Dein Verschulden war, war es wohl Gottes Wille, das dieses liebe Lebewesen hier nicht so lange verweilen durfte. Wie auch bei Menschen bin ich der Meinung, tot ist nicht der, der gestorben ist, sonder der, der vergessen sein wird. Behalte und bewahre die Erinnerung an dieses Geschöpf Gottes in Deinem Herzen und es wird weiterleben in Dir. Manchmal können Tiere bedeutsamer für uns Menschen sein, wie manche Menschen. Das liegt meist an den Charaktereigenschaften. Lass den Kopf nicht hängen. Wir würden Dich und Deine einfühlsame Art hier im Haus der Dichter und Denker sicher vermissen. Liebe Gruesse Klaus PS: Danke für die motivierenden Zeilen. Ein Talent gewinnt nur dann an Wert, wenn es Würde durch andere erfährt.


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hansl (eMail senden) 25.04.2009

Lieber Klaus,

Volltreffer!!!.. dein Klartext beweist: Vom Jammern ist ein Unglück noch nie kleiner geworden...

Liebe Abendgrüße
Faro

 

Antwort von Klaus Heinzl (25.04.2009)

Danke Faro! Es ist kein Problem Probleme zu haben, es ist ein Problem, Probleme nicht lösen zu können/wollen. Packen wirs an... es gibt viel zu tun. LG. Klaus


Kristallklar (irishcoffeelive.de) 24.04.2009

Lieber Klaus,
ein mutiges Thema dein Gedicht. Ich bin erschrocken, was alles an Kapitalanlagenleichen aufgedeckt werden.
Neuste Info, Privatvers. erfahren Wertverluste. Spanien sind 1/4 d. Bevölkerung beide Eheleute o. Arbeit. Es macht angt. Wir spüren kaum was davon, aber es wird kommen. Die Welle ist unterwegs und baut sich auf. Habe ich sehr gerne gelesen. Ganz liebe Grüße von Iris

 

Antwort von Klaus Heinzl (24.04.2009)

Danke, liebe Iris! Freut mich, wenn Du meine Gedanken GERN liest. Was den Mut angeht, so sollte man in einer Demokratie schon sagen dürfen was man denkt. Und letztlich ist es ja die Wahrheit. Wenn es auch nicht allen so gefällt. Sofern nun ein Finanzminister dies liest (sauer ist) und mir deshalb die Steuerfahndung ins Haus schickt, soll es mir auch recht sein. Das allerdings wäre dann wieder sinnlose Geldverschwendung, die auch nur wieder ebenso sinnlose Steuergelder kostet. LG. Klaus


marie57 (eMail senden) 24.04.2009

Lieber Klaus, Klasse, dem gibt es nichts hinzuzufügen. Du sprichst sicher vielen aus der Seele. Liebe Grüße Marion

 

Antwort von Klaus Heinzl (24.04.2009)

Danke Marion! Wenn es auch wirklich die "Bestimmten" lesen würden... Stimmungsmache kann auch gefährlich sein. Wenn es zu sehr in die negative Richtung geht, wird alles nur noch schlimmer... Aber Politiker müssen auch was tun! Schließlich kassieren sie - auch wegen dieser großen Verantwortung - viel Geld... was letztlich WIR zahlen. Traurig aber wahr. Liebe Gruesse Klaus


Theumaner (walteruwehotmail.com) 24.04.2009

Lieber Klaus, ich glaube bisher ist die "Weltwirtschaft" nur mit einem Vorläufer des Eisberges, der noch auf uns zukommt, kollidiert. Deine Worte sprechen eine deutliche Sprache und mahnen zur Besonnenheit, ohne Schnellschüsse. Deine Zeilen haben mir sehr gut gefallen.
Herzlich grüßt dich Uwe

 

Antwort von Klaus Heinzl (24.04.2009)

Hallo Uwe... Denk ich an Deuschland in der Nacht, es kann gut sein, dass es bald kracht... Ok. man sollte nicht alles zu schwarz sehen. Selbst wenn es so aussieht. Es liegt viel an uns und den Medien wenigstens die Hoffnung nicht zu verlieren. Nur so haben wir auch die Kraft diesen schwierigen Berg zu besteigen. Dein Vergleich mit dem Eisberg ist gut. Allerdings dürfen wir nicht vergessen, das nicht der Eisberg uns gerammt hat, sondern wir (bzw. dämliche Pokerspieler) den Eisberg. Der Eisberg wäre auch für die Titanik kein Problem gewesen, wenn sie sich ihm gegenüber richtig verhalten hätten. Aber wie es die Vergangenheit zeigt, war auch hier die Tragödie durch menschliches Versagen und Ignoranz hervorgerufen worden. All diese Menschen hätten überlebt, hätten wieder Menschen in die Welt gesetzt und vielleicht wären darunter nun auch fähigere Bänker und Politiker, die nun weiserer Entscheidungen getroffen hätten, statt stetige tötliche Finanzbelastungen für uns Bürger.


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FranzB (eMail senden) 24.04.2009

Vor allem Klaus, sie lernen nicht! Habe diese Tage meinem Bankboss (Bank meines Vertrauens – oder nicht) ein paar Zeilen Klartext geschrieben. Bot mir sofort ohne Probleme 13000 €uro an mit 5,91 Prozent Zinsen! Jedoch für mein beträchtliches Konto, was bekomme ich dafür!? Kotzbrocken diese Vögel Klaus!!! Ja und was macht Franz, der überlegt nicht mehr lange
Grüße Dir
Team Herzblatt

 

Antwort von Klaus Heinzl (24.04.2009)

Hallo Franz! Also wenn ich ganz ehrlich bin, wenn mir mal jemand 13.000 € in die Hände drückt, mir auch noch 5,91 % Zinsen dazuzahlt... dann nehm ich das Geschenk aber sowas von sofort an. Selbst wenn ich es anschließend an die Welthungerhilfe spende. Was das Lernen angeht, so wissen die Herren Politiker sehr wohl, was Mathematik ist... hier hatten sie in der Schule alle eine Eins. Nur im Fach Religion scheint ihnen mancher Inhalt verloren gegangen zu sein. Ein Gebot der zehn Gebote beinhaltet den Umgang mit fremdem Eigentum... Nun, da es ja nicht um ihr Eigentum geht und sie sich, im Sinne Ihrer erfolgreich abgesichterten Karriere, keine grossen Gedanken machen müssen, werden sie wohl lediglich an der eigenen Schadensbegrenzung interessiert sein... Eine traurige Tatsache in unserem Land. Mal sehen wie es sich weiterentwickelt. Wie man im Fernsehen ja tagtäglich erleben kann, ist die Psychoschiene groß im Trend. Vielleicht werden wir ja dann alle vorher verrückt, bevor wir in das Krankheitsbild eines chronisch Depressiven verfallen. Auf diese Weise merken wir ja wenigstens nicht was schließlich mit uns und um uns herum geschieht. Klingt hart - ist aber so. LG. Klaus


nanita (c.a.mielckt-online.de) 24.04.2009

Lieber Klaus,
sehr gut gedichtet und erkannt. Wir schaffen das schon, wenn wir uns auf die wahren Werte besinnen, und dazu gehören mit Sicherheit Anstand und Ehrlichkeit. In Panik ertrinkt man. Mit Besonnenheit, Kraft und Willen erreicht man das rettende Ufer, und Demut schützt einen vor Selbstüberschätzung. Die bekannten deutschen Tugenden wie Fleiß, Disziplin und Bescheidenheit können bei der Bekämpfung der Wirtschaftskrise sehr hilfreich sein.
Herzlich grüßt
Christiane


ingrid Drewing (ingrid.drewinggmx.de) 24.04.2009

Lieber Klaus,
sehr gut Dein Klartext mit der aufbauenden Kritik und dem aufmunternden Schluss.Herzlich grüßt Dich
Ingrid

 

Antwort von Klaus Heinzl (24.04.2009)

Liebe Ingrid! Danke für Deine gute Kritik! Ist immer motivierend weiter zu schreiben und ein Hobby gerne auszuleben. L.G. Klaus


Rehmann (Rehmann.Horstt-online.de) 24.04.2009

Die Note 1 für diese Zeilen Superzeilen !
LG
H. Rehmann

 

Antwort von Klaus Heinzl (24.04.2009)

Vielen Dank! War mir einfach ein wichtiges Anliegen. Emmotionen sind ein guter Treibstoff für solche Dichtungen. Die Bewertung freut mich sehr!!! L.G. Klaus Heinzl


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