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Tatjana Miram (09.11.2010):
Liebe Iris,
ja, es sind Momentane Zustände in denen solche Gedichte entstehen, leider gibt es noch zu vieler dieser Zustände bei mir...Bei dem Buch werde ich mal schauen;-)
LG Tatjana
Tatjana Miram (05.02.2010):
Liebe Inge, der Sonnenstrahl der Hoffnung ist glaube ich angekommen...zumindest ist meine Stimmung wesentlich besser, als die letzten Wochen...naja, ist eben ein auf und ab...meine Psychologin würde mir jetzt sagen, dass die schlechten Phasen früh genug wiederkommen, zwar nicht so lang und intensiv, aber sie kommen wieder...naja, daran mag ich gerade garnicht denken;-) bin froh, dass ich überhaupt wieder einigermaßen klar denken kann...
LG Tatjana
Tatjana Miram (04.02.2010):
Liebe Jutta.
ich habe kurz in deine Gedichte reingeschaut...
Ich lese viel über Heilung oder den Umgang mit Borderline. In der Theorie ist auch vieles klar. In der Praxis nur nicht immer so leicht umzusetzen...
Wenn ich heute ein Ziel habe, ist es morgen wieder unvorstellbar...schwarz-weiß denken...ich hoffe, dass es in ein paar Wochen wieder halbwegs normal geht, momentan bin ich "nur" in einer Krise...ich hoffe auch, dass ich sie durchhalte ohne Zwischenfall mit Krankenwagen...Manchmal ist das Aushalten, wenn man nichts tun kann das schwirigste... ja, irgendwie geht es immer weiter und Suizid wäre weglaufen...aber mittlerweile habe ich das Gefühl es nicht mehr aushalten zu können...den Verstand zu verlieren... Ich habe Angst vor Handlungen im Affeckt und versuche ja schon dagegen anzukämpfen...ich weiß bloß selbern nicht, wie lange ich es noch schaffe...
LG Tatjana
Tatjana Miram (03.02.2010):
Lieber Rüdiger,
es trifft auf mich zu, sonst hätte ich es vermutlich auch nicht so geschrieben...und es ist auch nicht mein erstes Gedicht, das in die Richtung geht. Dass du enttäuscht und sauer bist, wie andere mit Sicherheit auch kann ich ja verstehen und vielleicht ist es auch gut so, weil es einer der Gründe ist, die mich davon abhalten etwas zu tun...ich habe Jahrelang nicht darüber gesprochen und auch heute noch fällt es mir schwer meine Gefühle zu zeigen, aber es hat mich in den Jahren immer mehr kaputt gemacht. Es hat mich Gefühlstaub gemacht. Ich habe alles verdrängt und in mich reingefressen bis zu meinem ersten Suizidversuch und dem folgenden Psychiatrieaufenthalt...ich weiß, dass ich Hilfe brauche, ich weiß aber auch, dass ich es nicht schaffe Hilfe anzunehmen und mich innerlich irgendwie dagegen wehre...ich habe jahrelang so getan als würde es mir gut gehen. Als wäre da nichts... das funktioniert solange, bis der totale Zusammenbruch kommt. Momentan kämpfe ich auch wieder dagegen an und das Schreiben hilft mir etwas dabei...ich will nicht wieder auf der Intensivstation liegen oder in die Psychiatrie kommen. Wobei ich Momentan am überlegen bin doch nochmal ein paar Tage auf Station zu gehen... auf die Dauer bringt es zwar nichts, aber vielleicht komme ich ja ein paar Tage zur Ruhe, aber das kommt auch immer auf die Mitpatienten an und jeder Aufenthalt hinterlässt Spuren...
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